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Was auch dem Chef gefälltWie Sie bei der Weihnachtsfeier modisch punkten können

Das schwarze Minikleid? Die rote Weihnachtsmann-Krawatte? Die Weihnachtsfeier ist jedes Jahr wieder ein gefährliches Terrain in Sachen Mode. Die deutsche Personal Shopperin Sonja Grau hat Tipps wie Sie den Abend genießen können und von den Kollegen nicht belächelt werden.

© Gennadiy Poznyakov - Fotolia
 

Das Beste am Anfang: Es ist wirklich vieles erlaubt. Aber die Kleidung muss zum Träger passen und authentisch wirken, um die persönliche Asstrahlung zu unterstreichen. Auf keinen Fall sollte man sich verkleidet oder unwohl fühlen, so dass man den ganzen Abend an Kleid oder Hemd herumzupft.

Hier einige Spielregeln für den Mann:

- Es muss nicht immer klassisches Schwarz sein. Der Anzug darf auch gemustert sein. Je nach modischer Aufgeschlossenheit und zum Typ Mann passend, sollte er farbig oder zurückhaltend sein. Besonders wichtig ist, dass er perfekt sitzt. Er darf nicht zu klein oder zu groß sein.

- Der Anzug an sich ist generell aber kein Muss. Eine stilvolle Kombination - Blazer und Cordsamthose ist auch salonfähig. Das Sportoutfit kann allerdings kein stilvoller Begleiter zur Weihnachtsfeier sein.

- Die Hose sollte über eine perfekte Passform verfügen. Sie sollte nicht zu lang, zu kurz, zu weit oder zu eng sein. Eine Sporthose ist generell kein passender Begleiter zur Weihnachtsfeier.

- Das Jacket sollte perfekt am Körper des Trägers sitzen. Bitte keine Outdoor-Jacken anziehen!

- Der Hemdkragen sollte zur Gesichtsform und Statur des Trägers passen. Er sollte aber nicht ungebügelt und in Falten gelegt sein. Auf keinen Fall sollte er „einschnüren“.

- Die Krawatte sollte nicht zu dick oder zu dünn sein – aber auch nicht zu lang oder zu kurz. Die Krawatte ist kein Muss! Das Flanell-Holzfällerhemd sollte aber z. B. zu Hause bleiben.

- Der Gürtel , die Socken und die Schuhe sollten dem Outfit den letzten Schliff geben und es damit gekonnt in puncto Farbe und Stil abrunden! Sportsocken sind ein no-go – dasselbe gilt für Sport- oder Wanderschuhe!

Hier einige Spielregeln für die Frau:

- Kleid oder Rock dürfen nicht zu kurz und der Ausschnitt nicht zu tief sein. Ansonsten sind generell nahezu alle Kleiderstile erlaubt. Das Sport- oder Wanderoutfit sollte wie auch bei den Herren allerdings zuhause im Kasten bleiben.

- Die Kleidung darf durchaus etwas transparent sein, allerdings sollten sie so wirken, dass der eigenen Phantasie noch Raum gelassen wird und nicht zu viel Haut zeigen.

- Glimmer und Glitzer sind erlaubt. Mit etwas Fingerspitzengefühl sollte man den Einsatz des einen oder anderen wählen, da ansonsten die gewünschte Wirkung sehr schnell verloren gehen kann.

- Ein schöner Hosenanzug steht einem Kostüm oder Kleid in der Regel nicht nach. Man sollte die Variante wählen, in welcher man sich wohl fühlt. Das pompöse Ballkleid sollte der Weihnachtsfeier generell fern bleiben – das Cocktailkleid darf aber – im richtigen Rahmen - durchaus Einsatz finden.

- Beim Schuhstil ist generell alles erlaubt – so kann es ein Stiefel, Pumps aber auch eine Sandale sein.

- Schmuck, Handtasche, Gürtel und Make-up sollten die Gesamtausstrahlung abrunden und der Trägerin schmeicheln. So kann z. B. ein besonderer Gürtel ein klassisches Outfit genauso stylisch unterstreichen, wie er dies bei einem eleganten Outfit tun kann.

Foto © kk

ZUR PERSON

Sonja Graz Sonja Grau ist eine deutsche Mode- und Stilexpertin. Achtzig Prozent des Kundenklientel der Personal-Shopperin besteht aus in der Öffentlichkeit stehenden Personen oder Geschäftsleuten (aus Film und Fernsehen, Wirtschaft, Politik, Sport, ….), die immer gut gekleidet sein müssen, denen jedoch die Zeit fehlt, die für sie passende Kleidung zu suchen.
„Die Disziplin – wissen was einem steht – erfordert Zeit, Übung und Erfahrung!“, sagt Sonja Grau.  Dabei legt die Personal-Shopperin ihr ganz besonderes Augenmerk darauf, ihrem Credo „Akzentuierung der Persönlichkeit“ gerecht zu werden. „Sehr oft wird das Kleidungsstück, nach welchem mein Kunde niemals selbst gegriffen hätte, zu einem seiner Lieblingsteile.“
Das Markenzeichen der Personal-Shopperin ist der Hut. Ihre Hutmodelle werden vom weltbekannten Hutmodisten und Exzentriker Philip Treacy aus London, der u.a. auch das britische Königshaus mit seinen Hutkreationen erfreut, kreiert.
Mehr Informationen Online unter:
www.sonjagrau.de

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