Gemeinsam mit dem Prager Theologen Tomas Halik und der deutschen Bundesministerin a.D. Annette Schavan initiierte der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner den Friedensaufruf "Religionen – Hoffnung für eine taumelnde Welt". Der darin formulierte Appell? – Vor dem Hintergrund aktueller Krisen sei ein gemeinsames Auftreten aller Weltreligionen für den Frieden und die Versöhnung mehr denn je unerlässlich.

Dutzende Personen des öffentlichen Lebens haben den Aufruf mit ihrem Namen bereits unterstützt, darunter der Chefdirigent des Bruckner Orchesters in Linz, Markus Poschner, der ehemalige Nationalratspräsident Andreas Khol, Sozialethiker Alexander Filipović und der Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Martin Jäggle.

Angesichts enormer Herausforderungen wie "barbarische Kriege", dem Aufflammen der atomaren Gefahr, der Klimakrise, steigender Armut, wachsendem Hunger oder anhaltender Fluchtbewegungen "halten wir (...) mit vielen Menschen guten Willens Ausschau nach Kräften, die helfen, in der Angst zu bestehen und couragiert die Herausforderungen anzunehmen", heißt es im Text. Hilfreich seien dabei die Weltreligionen, da sie Träger der "großen Sehnsucht nach einer geeinten Menschheit in Gerechtigkeit und Frieden" seien.

Den Friedensaufruf im Wortlaut, alle Unterzeichnenden sowie die Möglichkeit zur Unterstützung finden Sie hier.