Es ist erstaunlich: Zwar sind 70 Prozent der Erde mit Wasser bedeckt, aber nur eine Handvoll Säugetiere hat das Wasser zu ihrem Lebensraum auserkoren. Typisch Landratte, sagt der erste Impuls und liegt doch falsch: Ratten sind nämlich ausgezeichnete Schwimmer. Der Mensch mag sich bisweilen aalglatt gebärden, aber Fisch ist er deshalb noch lange nicht. Der Zweibeiner muss sich diese Kulturtechnik erst beibringen, auch wenn viele Menschen von sich behaupten, das Wasser sei ihr Element.
Das ist auch stimmig, denn das Wasser ermöglicht einen Zustand, der einzigartig ist: Schwerelosigkeit. Der ansonsten so träge, an die Erde gebundene Körper wird leicht, Bewegungen werden fließend, man entspannt sich.
Löst Glücksgefühle aus
Schwimmen oder die hohe Kunst des Schwebens
Der Zweibeiner im Schwebemodus: warum Schwimmen weit mehr ist als nur Sport. Und warum das Durchschwimmen des
Ärmelkanals
durchaus magisch sein kann
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