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Reportage20 Jahre Grubenunglück Lassing: Wo die Hoffnung begraben ist

Beim Einsturz eines Bergwerks in Lassing im Juli 1998 sterben zehn Kumpel. Ein Bergarbeiter wird nach neun Tagen gerettet. Ereignisse, die sprachlos machen – bis heute.

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Der eingestürzte Bergwerksstollen in Lassing
Der eingestürzte Bergwerksstollen in Lassing © APA/HANS KLAUS TECHT
 


Zehn Steinplatten, aufgefächert zu einem Kreis. Zehn verschiedene Namen. Zehn verschiedene Geburtsdaten der Jahrgänge 1952 bis 1973. Ein gemeinsamer Sterbetag: 17. Juli 1998 – der Tag, an dem sich die Erde in Lassings Ortsteil Moos zu einem großen Loch öffnet. Häuser, Bäume, einen Bagger, einen Strommast, Teile der vorbeiführenden Straße verschluckt. Und elf Menschen. Nur einer wird diese Apokalypse überleben.

Jeder im Ort – und eigentlich auch alle, die man darüber hinaus fragt – wissen noch heute, wo sie damals waren. Wo sie an diesem 17. Juli 1998 vom Unglück erfuhren. Was sie an diesem Freitag gemacht haben, als die größte Bergwerkskatastrophe der österreichischen Nachkriegsgeschichte ihren Ausgang nahm.

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