Im Februar reiste ich durch Kolumbien und verliebte mich. Nicht nur in die Schönheit des Landes, sondern auch in seine Menschen, die dem Leben mit mehr Leichtigkeit und Warmherzigkeit begegnen, als das in unseren Breitengraden üblich ist. An jeder Ecke läuft Salsa-Musik. Und wenn der Bauarbeiter ein Päuschen macht und seinen Presslufthammer weglegt, wippt er zur Musik. Dabei ist das Leben in Kolumbien oft nicht leicht. Trotzdem – oder deshalb – sind die Menschen gut darin, den Moment zu genießen. Mit ihrer Nettigkeit im öffentlichen Raum machen sie einander den Alltag schön. Man könnte sagen: Sie haben es schwer und nehmen es leicht.