James Heckman ist Wirtschaftswissenschafter, im Jahr 2000 wurde der Amerikaner mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet. Besonders setzt er sich aber für das Wohl von Kindern ein. Sein Credo: Gebt den Kindern eine Chance, sich zu entfalten. Im „Wall Street Journal“ schrieb er einmal einen auch für Entwicklungspsychologen interessanten Beitrag mit dem Titel „Catch ‘em Young“ , fangt sie früh ein. Er führte dabei den Nachweis, dass sich ein wohlwollendes Umfeld nicht nur auf die Person positiv auswirke, sondern auch auf die Gesellschaft: Jeder Dollar, so erklärte er sinngemäß, der in der frühesten Kindheit investiert werde, um den Kindern Geborgenheit zu schenken, zahle sich später um das mindestens Achtfache aus. Denn letztlich gehe es immer um eines: Das Urvertrauen in Kindern zu stärken. Das sei die Grundlage, sich auf die Welt und andere Menschen einlassen zu können.