Herbert Raffalts TourentippAudienz beim Hochstadel, König des Oberdrautals

Herbert Raffalt verrät uns seinen neuesten Wandertipp. Diesmal geht es auf den Hochstadel.

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Vom Hochstadel eröffnet sich ein imposanter Blick auf das Drautal © HERBERT RAFFALT
 

Der mächtige Gipfel des Hochstadels erhebt sich gut 2000 Meter über dem Oberdrautal, gerne wird der massive Bergstock als „König des Drau-Oberlandes“ bezeichnet. An der Grenze zwischen Kärnten und Osttirol bildet er den östlichen Abschluss der Lienzer Dolomiten. Für den langen und teils anspruchsvollen Aufstieg werden Gipfelstürmer mit einem Panoramablick auf die umliegende Bergwelt belohnt.

Unsere Wanderung beginnt beim Hochstadelhaus auf der Unholdenalm, erreichbar mit dem Wandertaxi oder auf dem Güterweg von Oberpirkach. Wir folgen den Wegweisern „Hochstadel“ und marschieren auf dem sogenannten Rudnigweg in Richtung Garnitzenkar.

Die Route auf den Hochstadel Foto © KLZ/Infografik

Der Steig führt rechter Hand durch das steiler werdende Garnitzenkar empor zum Rudnigkofel (2283 m). Ab hier wird das Gelände wieder flacher. Abwechselnd geht es über Felsen und Grasmatten in westlicher Richtung dem Gipfel zu. Nach etwa zweieinhalb Stunden ist das weithin sichtbare Kreuz erreicht. Tief unten ist Lienz zu sehen, darüber erheben sich die schroffen Zacken der Lienzer Dolomiten.

Die Unholdenalm ist Ausgangspunkt der Wanderung Foto © HERBERT RAFFALT

Für den Abstieg zur Alm bieten sich zwei Varianten an: Die eine führt entlang der Aufstiegsroute zurück, die andere ist die Route über den Rosengarten. Dieser Abschnitt verlangt jedoch erhöhte Trittsicherheit. Vom Gipfel geht es in südwestlicher Richtung hinunter zum Leitentörl und weiter auf dem Dreitörlweg zur Südflanke am Rosengarten und von dort über das Raineck zum Hochstadelhaus.

Die Tour

Ort: Oberdrauburg, Ober- und Unterpirkach
Ausgangspunkt: Hochstadelhaus (1780 m), erreichbar mit dem Wandertaxi (Anmeldung unter der Tel. (0 47 10) 27 78) oder auf dem Güterweg von Oberpirkach
Gehzeit: Aufstieg vom Hochstadelhaus zum Gipfel 2,5 Stunden. Für die gesamte Runde fünf bis sechs Stunden, 900 Höhenmeter

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