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Schluss mit ExzesstourismusAuf Mallorca fällt der Partyurlaub ins Wasser

Regierungschefin Francina Armengol sieht die Corona-Pandemie aber durchaus als Chance, den "Exzesstourismus" ein Ende zu setzen.

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Mallorca wurde in Deutschland am 14. März von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen © (c) Jürgen Fälchle - stock.adobe.com
 

Kein Bierkönig, keine Schinkenstraße: Sommer-Touristen auf Mallorca und den übrigen Balearen müssen sich wohl auf Urlaub ohne Clubbesuche einstellen. "Erst mit einer höheren Impfrate können wir das Nachtleben wieder öffnen", sagte die Regierungschefin der Inseln, Francina Armengol, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Durch zu schnelle Öffnungsschritte würden wir die großen Opfer, die unsere Bevölkerung bei der Bekämpfung der Pandemie erbracht hat, gefährden."

Priorität habe nun der "verantwortungsvolle Tourismus", man wünsche sich viele Familien, Sport-, Kultur- und Gastronomieurlauber. "Das Nachtleben folgt später, wahrscheinlich nicht mehr in diesem Sommer."

Armengol bezeichnete die Corona-Pandemie zudem als Chance, "den Exzesstourismus hinter uns zu lassen". Auf den Balearen haben man angefangen, einen Qualitätstourismus zu entwickeln, mit mehr Respekt vor der Natur und den Eigenheiten der Regionen. "Corona hat uns noch einmal die Notwendigkeit von verantwortungs- und respektvollem Tourismus gezeigt."Die Erfahrungen mit der Öffnung für deutsche Touristen seit Ostern seien "sehr positiv" gewesen. Seit mehreren Tagen liegt die Inzidenz auf den Balearen laut Armengol unter 25.

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