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Vom Albtraum zur TrauminselGruseln auf der einstigen griechischen Quarantäneinsel Spinalonga

Wohin Menschen einst verbannt wurden, zieht es heute Touristen. Isolation auf der ehemaligen griechischen Quarantäneinsel Spinalonga.

Was für ein Ausblick: Von Plaka sieht man auf die baulichen Überreste der Befestigungsanlagen von Spinalonga.
Was für ein Ausblick: Von Plaka sieht man auf die baulichen Überreste der Befestigungsanlagen von Spinalonga. © (c) Patryk Kosmider - stock.adobe.com
 

Quarantäne. Wurde dieses Wort noch vor einem Jahr mit Gruselfilmen und Arztserien in Verbindung gebracht, hat es sich 2020 im Sinne einer persönlichen Erfahrung der Abgeschiedenheit ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Doch das erste Kollektiv, das sich in den letzten Jahrhunderten gemeinsam in Quarantäne begeben musste, waren wir definitiv nicht.

Vor der Nordküste Kretas liegt, wie einem Bildband entsprungen, die Insel Spinalonga. Vom Ort Plaka aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die kleine Insel mit ihren venezianischen Befestigungsanlagen, die nahe der Küste von Schiffen umkreist wird. Hier brechen sich in weißen Schaumkronen die dunkelblauen Wellen an den hellen Felsen der Inselküste. Doch was nach einem mediterranen Traumziel aussieht, war bis in die 1950er-Jahre für Viele gelebter Albtraum.

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