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Fluchtburgen in SlowenienDer Todesangst auf der Spur

Weil der Schutz durch die Obrigkeit zur Zeit der Türkeneinfälle im 15. Jahrhundert versagte, baute sich die Landbevölkerung eigene Höhlenburgen. Davon zeugen vergessene, aber spektakuläre Ruinen in Slowenien.

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Manchmal stehen die Ruinen in der Höhle von Osp unter Wasser © Mestna Občina Koper
 

Vielen Sagen wohnt das berühmte Körnchen Wahrheit inne. Das trifft auch auf Geschichten zu, die man sich in Österreich und Slowenien über die Türkeneinfälle erzählt. Es gab diese Beutezüge osmanischer Reiterhorden tatsächlich. Fünf sind zwischen 1473 und 1483 im Süden des damaligen Habsburgerreiches historisch belegt. Die Plünderungen betrafen vor allem die einfache Bevölkerung. Sie war den „Rennern und Brennern“, wie man die Reiter nannte, hilflos ausgeliefert. Der Adel hatte sich in seinen Burgen verschanzt, die von den Osmanen nicht angegriffen wurden.

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