Die Wanderung auf den 1836 Meter hohen Golica startet im kleinen Bergdorf Planina pod Golico. Erreichbar ist der Ausgangspunkt über die slowenische Kleinstadt Jesenice. Auf Deutsch heißt Golica, Kahlkogel. Das Wandergebiet ist vor allem bekannt für seine wild wachsenden Narzissen. Ende April bis Anfang Juni sind die Hänge am Fuße des Golica mit weißen Stern-Narzissen übersät. Aber auch ohne Blütenpracht lohnt sich die Fahrt zu unseren südlichen Nachbarn. Die Wanderung zum Kahlkogel ist technisch einfach und nicht allzu lang. Wer länger unterwegs sein möchte, kann seine Tour um einige Wegvarianten verlängern.
In Planina pod Golico geht’s los. Es stehen einige Parkplätze bereit. Zunächst geht es gemütlich auf einem Forstweg zu einer kleinen Brücke. Ab hier wird es steiler, über einen Wurzelsteig wandern wir in Richtung Golica Hütte. Der Weg führt angenehm durch einen schattigen Mischwald bergwärts. Nach knapp zwei Stunden Gehzeit erreichen wir das schön gelegene Schutzhaus „Koča na Golici“. Hier bekommen Wanderer etwas zu trinken und auch eine deftige Jause. Von der Hütte geht es weiter in engen Kehren über steile Almweiden hinauf zu einem markanten Bergrücken. Oben angekommen, folgen wir dem Grat nach links zum nahen Gipfel. Von hier genießt man einen herrlichen Blick auf die Stauseen der Drau und weiter bis nach Klagenfurt.