Die Einheimischen sagen zum Pleschberg einfach nur Plesch. Auch auf den Wegweisern wird lediglich der Kurzname verwendet. Der unscheinbare Waldberg inmitten der Ennstaler Alpen überrascht im Gipfelbereich mit einem großartigen Panoramablick.

Atemberaubende Aussicht

Zunächst geht es unspektakulär auf einer kurvenreichen Forststraße entlang. Kurz vor dem Gipfelanstieg führt der Weg aus dem Wald heraus. Ab hier spielt der Pleschberg seine Vorzüge aus. Die Aussicht auf die umliegenden Gipfel ist atemberaubend. Der Blick auf das Admonter Becken mit den großen Bergpersönlichkeiten des Nationalparks Gesäuse ist unvergleichlich.

Eine Belohnung am Gipfelplateau

Unsere Tour startet am Parkplatz, nahe dem Naturbad Frauenberg. Zunächst wandern wir auf dem „Lederspergweg“ bis zum Schranken. Hier folgen wir der Beschilderung Nr. 631 „Plesch“ in nördlicher Richtung.

Gut markiert geht es in zahlreichen Kehren durch den Wald hinauf in das sogenannte Hundskar, wo ein etwas steilerer Steig links abzweigt. Der wurzelige Pfad führt uns über einen bewaldeten Rücken zu einer Gedenkstätte. Hier ist das Gipfelkreuz bereits zu sehen. Die daneben liegenden Lawinenschutzbauten bieten eher ein unschönes Bild.

Die Belohnung gibt es dann am Gipfelplateau. Die Aussicht ist nach allen Seiten hin bemerkenswert. Nach der Tour sollte man noch einen Besuch in der Wallfahrtskirche Frauenberg einplanen.