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Wertsicherung in MietverträgenMieterhöhung durch Indexanpassung: Wie lange darf nachverrechnet werden?

Mietzinssteigerungen gemäß Verbraucherpreisindex sind üblich, Vermieter nehmen die Indexanpassungen aber oft erst beim Auszug des Mieters vor und verrechnen Mietkosten nach. Was das Gesetz dazu sagt.

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© (c) Gehkah - stock.adobe.com (Gunter Kirsch)
 

Unsere Leserin beendete vor Kurzem ihr Mietverhältnis unter Einhaltung aller Fristen und übergab die Wohnung vereinbarungsgemäß ihrem Vermieter. „Dabei wurde schriftlich festgehalten, dass das Objekt in einem Top-Zustand ist. Der Vermieter meinte, ich würde die Kaution demnächst über die Immobilienverwaltung rückerstattet bekommen, weil diese das Sparbuch verwahrt“, erzählt die Frau. Die Post, die sie danach bekam, war allerdings ein Schock: „Mir wurde nachträglich eine Mietzinserhöhung auf der Basis einer Anpassung an den Verbraucherpreisindex verrechnet. Wenn ich nicht zahle, will man den Betrag von der Kaution abziehen“, berichtet die Leserin. Dabei habe ihr der Vermieter versprochen, aufgrund des besonders guten Mietverhältnisses auf eine Indexanpassung verzichten zu wollen. Tatsächlich wurde die Miete unserer Leserin in den vergangenen fünf Jahren nicht erhöht. „Ist der Anspruch damit nicht sowieso verjährt?“ fragt sich die Frau jetzt und will wissen, ob sie sich gegen diese Forderung wehren kann.

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