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Ärger mit Inkassobüros Wie hoch die Mahnspesen sein dürfen

Mahnspesen auf dem Prüfstand. Warum Sie die Inkassokosten- verordnung kennen sollten und wann Gebühren für den Zahlungsverzug zu hinterfragen sind.

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Die Coronakrise brachte für viele Menschen massive Einkommensverluste. Rechnungen wurden gar nicht oder verspätet bezahlt. Zum ursprünglichen Rechnungsbetrag kommen dadurch teilweise heftige Mahnspesen. „Den Kunden werden von Inkassobüros schnell Kosten vorgeschrieben, die den ursprünglichen Rechnungsbetrag übersteigen. Für den Fall, dass die Rechnung nicht bezahlt wird, wird mit einer Klage gedroht“, sagt die Wiener Rechtsanwältin Katharina Braun und hat auch ein drastisches Beispiel parat: „In einem mir vorliegenden Fall werden einer Kundin bei einem Warenpreis von 52,94 Euro zusätzliche Betreibungskosten in der Gesamthöhe von 82,47 Euro vorgeschrieben. Die Kosten für die sogenannte allgemeine Bearbeitungsgebühr sind in dem Schreiben des Inkassounternehmens mit 36,84 ausgewiesen.“ Da stellt sich freilich die Frage, ob man das hinnehmen muss.

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