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Arbeitsrecht und CoronaWas Kurzarbeit für Dienstnehmer bedeutet

Kurzarbeit könnte helfen, Kündigungen zu vermeiden. Wie das Prinzip funktioniert und welche Lohneinbußen Arbeitnehmer dabei hinnehmen müssen. Wir haben bei den AK-Experten nachgefragt.

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Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wird gerade vielerorts über Kurzarbeit gesprochen, bei der die wöchentliche Normalarbeitszeit der Dienstnehmer durch die aktuelle Regelung  nicht nur auf 10 Prozent, sondern auch auf Null reduziert werden kann. Die Voraussetzungen sind eine Verständigung des regional zuständigen Arbeitsmarktservice sechs Wochen im Voraus und eine Sozialpartnerregelung mit allen Details. Für die tatsächlich geleistete Arbeit gibt es normalen Lohn, der Verdienstentgang wird durch Arbeitslosengeld vom AMS abgefedert – für insgesamt maximal 24 Monate. Mit welchen Lohneinbußen man dabei rechnen muss? "In der Regel halten sich die Einbußen sehr in Grenzen. Wir kommen fast immer auf nahezu das volle Entgelt", sagt AK-Jurist Werner Anzenberger

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