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Neues GerichtsurteilWindschattenfahren: Was Radler bei einem Unfall riskieren

Windschattenfahren ist bei Hobby-Radsportlern beliebt. Wenn es dabei zu einem Unfall kommt, zahlen Radler aber drauf – selbst wenn sie im „Recht“ sind. Was man von einem aktuellen Urteil des Landesgerichts Klagenfurt lernen kann.

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Sogenanntes Windschattenfahren auf öffentlichen Straßen hat bei einem Unfall Auswirkungen aufs Schmerzensgeld... © (c) Photographee.eu - stock.adobe.com (Photographee.eu)
 

Wenn ambitionierte Radfahrer auf einer öffentlichen Straße unterwegs sind, schont der eine gern im Windschatten des anderen seine Kraft, der Abstand zum Hinterrad des Vordermannes ist dabei naturgemäß minimal. Verboten ist das nicht. Kein Polizist wird das Fehlen des Sicherheitsabstandes, wie man ihn von der Führerscheinprüfung her kennt, abstrafen. Zivilrechtlich sieht es schon anders aus, wie jetzt das Urteil des Landesgerichts Klagenfurt als Berufungsgericht bzw. zweite Instanz in einem Streit um Schmerzengeld für eine verunfallte Windschatten-Radlerin zeigt, der ein Autofahrer den Vorrang nahm.

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freeman666
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3
Lesenswert?

Verständliches Urteil!

Auf stark befahrenen Straßen speziell im Ortsgebiet ist das extreme Windschattenfahren mancher Hobbyradler ein großes Risiko. Eine übersehene Bremsung des Vordermanns führt oft zum Sturz.
Auch Unverständnis erzeugt die Nichtbenutzung eines gut ausgebauten Radweges entlang einer Straße.
Warum manche Hobbyradler (erkennbar als ältere Fashionbiker meist in gelb und mit bescheidenen 20kmh) unbedingt dort radeln, wo Autos und LKWs vorbeidonnern statt auf dem sicheren Parallelen Radweg zu fahren ist mir ein Rätsel und ich fahr auch gern und oft mit dem Bike.

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