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UnfallversicherungNeues OGH-Urteil: Auch Herzinfarkt gilt als Unfallfolge

Vom Versicherungsschutz sind gemeinhin Unfälle umfasst, die durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall herbeigeführt werden; Herzinfarkt oder Schlaganfall gilt jedoch in keinem Fall als Unfallfolge. Der OGH sah das jetzt anders.

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Die Klägerin stürzte beim Aussteigen aus einem Bus und erlitt dabei einen Herzinfakt. Die Folge davon war eine dauernde Invalidität von 51,5 Prozent. In der Annahme, dass mit ihrer Unfallversicherung dieses Risiko abgedeckt sein, begehrte sie von dieser eine Auszahlung von insgesamt 313.815 Euro. Sie habe einen Unfall im Sinn der Versicherungsbedingungen erlitten. Es liege eine unfallkausale dauernde Gesamtinvalidität von 51,5 Prozent vor, womit sich unter Anwendung der vereinbarten Leistungsprogression die geltendgemachte Entschädigungssumme errechne.

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