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Rezept zum NachbackenSo gelingt der Allerheiligenstriezel mit sechs Strängen

Eine Woche bis Allerheiligen – genügend Zeit, um das Striezelflechten mit sechs Strängen zu üben. Wenn es misslingt, gibt es zum Trost andere Mehlspeisen aus dem gleichen süßen Germteig – von der Potitze bis zur Nussschnecke mit Karamellguss.

Traditionell backen: Allerheiligenstriezel, hier mit Hagelzucker und Rosinen © (c) unpict - stock.adobe.com
 

Manche mögen den Allerheiligenstriezel flaumig, andere kompakter – köstlich sind beide. Hier ist eines von Omas Lieblingsrezepten für einen Allerheiligenstriezel, der im zweiten Team spielt und den man schon am Morgen wunderbar mit Butter zu Kakao oder Kaffee genießen kann.

Wer sich am Flechten mit vier bis sechs Strängen versuchen will – hier gibt's die Anleitung von Backprofi Christian Ofner. Und wenn das Flechten einmal misslingt, bleiben noch viele andere Spielarten, die man aus dem gleichen süßen Germteig zubereiten kann – von der Potitze bis zur Nussschnecke –, und die ebenso gut schmecken.

Zutaten für 1 großen Striezel: 1/2 kg Mehl (glatt oder universal, 1 TL Salz, 1 P. Trockengerm, 6 EL Milch, 1/8 Butter, 110 g Zucker, 4 ganze Eier, 2 Dotter, 1 P. Vanillezucker, Schale von 1 Zitrone,
etwas Butter, Milch und 1 Dotter zum Bestreichen, Hagelzucker, ev. Rosinen und Rum.

Zubereitung:

1. Rosinen. Wer Rosinen mag, kann sie am Vortag in Rum einlegen oder später auch ohne Rum zur Masse geben.

2. Teig. Mehl, Trockengerm und Salz mischen. Milch und Butter in einem Topf ein wenig erwärmen, bis sie lauwarm (nicht heiß!) ist. Zucker und Vanillezucker darin auflösen. Vom Herd ziehen. Eier und Dotter dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Die Mischung zum Mehl geben. Zitronenschalen unterrühren und bei Bedarf auch die Rosinen.

3. Flechten. Den Teig zudecken und 1/2 bis 3/4 Stunde stehen lassen, bis er schön aufgegangen ist. Dann mit dem Nudelholz rund 1 cm dick auswalken und in 3 bis 6 Stränge teilen, flechten (Flecht-Anleitung siehe unten).

4. Backen. Den Striezel auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen. Noch einmal zugedeckt 1/2 Stunde gehen lassen. Inzwischen 1 EL Butter mit 2 EL Milch in einem Topf zergehen lassen, überkühlen und den Dotter unterrühren. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Striezel mit Ei-Milch-Mischung bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und rund 1/2 Stunde backen.

Süße Schnecken

Potitzen, Mohnbeugerl, Nussschnecken ... gelingen mit dem gleichen Teig. Für die Füllung von Nussschnecken mit Karamellguss erwärmt man 1/2 kg Nüsse, 1 Handvoll Zucker, 4 EL Honig, Zimt, etwas Rum, 1 EL Butter und so viel Milch, dass die Masse gerade streichfähig ist.

Kühl auf den gewalkten Teig aufstreichen, der Länge nach einrollen, die Rolle in rund 2 cm dicke Stücke schneiden. Mit der Schnittfläche auf das Backpapier legen, 1/2 Stunde zugedeckt gehen lassen, mit flüssiger Butter bestreichen, bei 180 Grad goldbraun backen.

Für den Guss 3–4 EL Zucker in eine Pfanne oder einen Topf streuen, erhitzen, bis er braun wird (Vorsicht: Karamell ist sehr heiß und verbrennt auch schnell!), mit etwas Butter und Milch zu einem cremigen Guss rühren und über die Schnecken gießen.

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