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Ausgezeichnet Feinschmecker des Jahres 2020 ist Opernsänger Michael Schade

Der 33. "Feinschmecker des Jahres" ist gekürt. Der Gourmetguide Gault&Milllau verlieh die Auszeichnung für besondere Verdienste um Österreichs Kultur in Küche und Keller Michael Schade.

Gault&Millau Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe mit Michael Schade und Laudator Tobias Moretti © Gault&Millau
 

Letztes Jahr durfte sich Andreas Vitasek die lobenden Worte auf der Zunge zergehen lassen. Für den Preisträger 2020 hatte man Tobias Moretti um die Laudatio gebeten, der dann auch seinen langjährigen  Freund Michael Schade hochleben ließ.

Zum 33. Mal verlieh der Gourmetguide Gault&Millau die Auszeichnung "Feinschmecker des Jahres" für besondere Verdienste um Österreichs Kultur in Küche und Keller. Gutes Essen und gepflegte Tischmanieren waren Michael Schade schon immer wichtig. Die Begeisterung für das Kochen für Familie und Freunde erlebte er bei seinem Vater Hans, der ihm auch das Familien-Kochbuch vererbte, das bis heute zu Michael Schades wichtigsten Schätzen zählt.

Gemeinsam essen

Mit seiner Frau Deanne und den acht Kindern sitzt er gern mit Freunden, Nachbarn und Familie gemeinsam an einem Tisch und genießt Speisen, die mit Liebe, Fleiß und Freude, mit regionalen und frischen Zutaten zubereitet wurden.

Zur Person

Als Sohn deutscher Eltern 1965 in Genf geboren, wuchs Michael Schade in der Schweiz und nach dem Umzug seiner Familie auch im kanadischen Toronto auf, wo sein musikalisches Talent entdeckt wurde. 1990 gewann er den New-York-Oratorien-Wettbewerb und erhielt die Möglichkeit, in Händels Messiah in der Carnegie Hall in New York zu singen. Dieser Auftritt bedeutete den Beginn seiner Karriere als Opernsänger. Heute gilt er als einer der besten Mozart-Tenöre der Gegenwart.

Michael Schades Freundschaften mit den Winzern Herwig Jamek, Fritz Wieninger, Erwin Sabathi und Paul Achs prägten seine besondere beziehung zum Wein. Als Opernsänger bereist er die Welt und lässt sich nur allzu gern von fremden Gewürzen und Kochtöpfen verführen.

Warum er?

"Michael Schade ist der lebende Beweis, wie nahe sich die hohen Künste und der Hochgenuss liegen. Er ist nicht nur ein begnadeter Sänger auf den großen Opernbühnen der Welt, er widmet sich mit derselben Hingabe und Leidenschaft allem, was sich auf den Tellern der gehobenen Gastronomie abspielt. Obendrein steht er selbst mit Begeisterung am Herd und macht ein einfaches Essen durch seine Euphorie zu einem Festmahl,“ bestätigt Martina Hohenlohe die Wahl zum Feinschmecker des Jahres. Die Auszeichnung wird seit 33 Jahren für besondere Verdienste um Österreichs Kultur in Küche und Keller vergeben.

"Michael Schade legt nicht nur Wert darauf, was er isst, sondern auch, mit wem er isst. In seiner Welt ist gutes Essen eine Selbstverständlichkeit im besten Sinn,“ gibt sich auch Karl Hohenlohe von Michael Schades Qualitätsansprüchen begeistert.

Gäste feierten im Steirereck

Unter den Gästen des Galaabends im Wiener Steirereck im Stadtpark waren Schauspieler Peter Simonischek und Austrian Airlines CEO  Alexis von Hoensbroech, der Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes Walther Rothensteiner, Café+Co-Geschäftsführer Fritz Kaltenegger, Goodmills Österreich Geschäftsführer Peter Stallberger, Vizepräsidentin der WKO und GF der Schultz-Gruppe Martha Schultz, General Manager Palais Coburg Residenz Roland Hamberger, Österreich Wein Marketing Geschäftsführer Willi Klinger, Direktor der Wiener Staatsoper Dominique Meyer, Metro Cash & Carry Österreich Geschäftsführer Xavier Plotitza.

Vier-Haubenkoch Heinz Reitbauer verwöhnte die Gäste unter anderem mit Lachsforelle mit jungen Erbsen, Wallergulasch mit Schönbrunner Calamansi, Kalbsbackerl & Hirn mit weißem Spargel und Herzkirschen mit Waldpilzen. Begleitet wurden die Haubenkreationen von ausgewählten Weinen der Weingüter Wieninger, Polz, Pichler, Heinrich und Angerhof-Tschida.

 


Dem Dessert folgte ein weiterer Höhepunkt des Abends: die musikalische Einlage des Janoska Ensembles. Danach wurde zum Ausklang der Veranstaltung zu Käse und Rémy Martin auf die Terrasse geladen.

 

Kommentare (2)

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Bergfex1
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Unglaublich

Na ja die Hohenlohes

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Gedankenspiele
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2
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Ich glaube es gibt nur selten eine derartig schwachsinnige Auszeichnung wie diese.

Es wird nicht viele Menschen geben, auc die obrige Definition für den "Feunschmecker des Jahres" nicht zutrifft.

"Man legt Wert darauf was man isst, aber auch mit wem. Man sollte in seinem Beruf begnadet sein und sich mit derselben Hingabe und Leidenschaft allem widmen, was sich auf den Tellern der gehobenen Gastronomie abspielt."

Den letzten Punkt kann sich halt nicht jeder leisten.

Ich glaube eher, um als "Feinschmecker" vorgeschlagen zu werden sollte man vor allem Beziehungen, gewisse Bekannte und (auch nicht schlecht) das richtige Parteibuch haben. Es würde mich nicht wundern wenn es an diesem illustren Abend und einem Gratis-Spitzenessen für Spitzenverdiener neben einer Weinemfehlung auch noch eine Wahlempfehlung für den September gab (man sehe sich mal die Gästeliste an)!

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