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RatgeberSind Augenringe ein Zeichen für eine Krankheit?

Dunkle Schatten unter den Augen stören viele: Was dagegen hilft und was nicht, weiß die Expertin.

Was hilft bei Augenringen? © Piotr Marcinski - Fotolia
 

Weder das Wochenende durchgefeiert noch die Nacht zum Tag gemacht, und trotzdem zeichnen sich unter den Augen dunkle Ringe ab: Wo kommen Augenringe her und wie kann man sie wieder verschwinden lassen? Das haben wir Dermatologin Daisy Kopera (MedUni Graz) gefragt.

„Die Ursache von Augenringen kennt man nicht wirklich“, sagt Kopera. Doch meist seien sie das, was der Volksglaube in ihnen liest: ein Zeichen von Unausgeschlafenheit und Stress. Aber auch Flüssigkeitsmangel kann das Auftreten der Augenschatten begünstigen. „Die Haut unter den Augen ist sehr dünn, da reichen schon geringe Schwankungen im Flüssigkeitshaushalt der Haut und die darunterliegenden Adern schimmern durch“, erklärt Kopera.

Nierenschwäche

Der Störfaktor ist aber nicht immer nur rein kosmetischer Natur: Blaugräuliche Verfärbungen unter den Augen können auch ein Anzeichen einer Nierenschwäche sein, bei anhaltenden Augenringen sollte man daher den Hausarzt aufsuchen.

Daisy Kopera, Dermatologin
Daisy Kopera, Dermatologin Foto © Kanizaj

Sonst gilt: Viel Flüssigkeit, ausreichend Schlaf, frische Luft und den Stress reduzieren sind die beste „Therapie“ bei störenden Augenringen. Von obskuren Wundermittelchen wie Tee aus weißen Lilien oder brasilianischem Ginseng, die man im Internet findet, hält Kopera nichts. Nehmen Sie sich lieber Zeit für Schlaf und Erholung – das hilft nicht nur bei Augenringen.

 

Kommentare (2)

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ugglan
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2
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Nicht zu empfehlen

da die Haut unterm Auge zu zart ist,die Gefahr besteht etwas ins Auge zu bekommen und Cortison die Haut ausdünnt!

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7lbd1t78vea42mumh1beka3sqk1x406a
4
20
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ausreichend Schlaf?

Plan B: Sperti Hämorrhoidensalbe. Altes Playboy-Hausmittel ;)

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