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StudieWarum Sie jeden Tag Nüsse essen sollten

Nicht nur unter dem Christbaum sollten Nüsse genascht werden. Eine Untersuchung zeigt: Wer eine Handvoll Nüsse pro Tag isst, schützt sich vor vielen Krankheiten.

Eine Handvoll Nüsse pro Tag
Eine Handvoll Nüsse pro Tag © nadianb - stock.adobe.com
 

Eine Studie zeigt: Wer eine Handvoll Nüsse pro Tag isst, schützt sich vor einer ganzen Reihe an Erkrankungen – zum Beispiel Herzerkrankungen und sogar Krebs.

Die Studie war eine Analyse von insgesamt 29 Untersuchungen zum Effekt von Nüssen auf die Gesundheit: In dieser Auswertung zeigte sich, dass Menschen, die eine Handvoll Nüsse pro Tag essen, ihr Risiko für eine Herz- oder Gefäßerkrankung um 30 Prozent senken konnten. Das Krebsrisiko wurde um 15 Prozent reduziert und das Risiko, vorzeitig zu sterben, sank um 22 Prozent. „Das sind wirklich beeindruckende Ergebnisse für so eine kleine Menge an Nahrung“, sagte Studien-Co-Autor Dagfinn Aune vom Imperial College London.

Nüsse: Geballte Kraft für Herz und Hirn

Walnüsse

Die Walnuss sollte man auch für ihre Regionalität schätzen: Sie ist bei uns heimisch und daher auch eine ökologisch wertvolle Knabberei. Außerdem enthält sie einen hohen Anteil an Antioxidantien: Diese Stoffe verhindern, dass wild gewordene freie Radikale im Körper Zellen angreifen.

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Cashew-Nüsse

Der Fettgehalt der Cashewnuss ist im Vergleich zu anderen Nüsschen eher gering, dafür ist sie umso reicher an wichtigen Nährstoffen wie Magnesium oder Eiweiß. Der hohe Eiweißgehalt macht sie vor allem für Vegetarier empfehlenswert. Auch als Nervennahrung dient die Cashewnuss - dank B-Vitaminen.

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Haselnüsse

Haselnüsse werden auch als Getreide der Steinzeit bezeichnet, da sie Grundnahrungsmittel waren. Mit 62 g Fett pro 100 g zählt diese Nuss zu den fettesten ihrer Art - doch es sind die gesunden ungesättigten Fettsäuren. Haselnüsse sind nicht nur Backwerk: Sie können auch Pestos oder Salate aufpeppen.

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Macadamia-Nüsse

Die Macadamia-Nuss ist mit 73 g Fett pro 100 g die fetteste unter den Nüssen. Aber sie enthält ungesättigte Fettsäuren, die u.a. den Zellaufbau im Körper und das Herz-Kreislauf-System fördern.

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Mandeln

Ja, Mandeln bestehen zu nahezu 60 Prozent aus Fett, aber: In Maßen genossen dienen sie der Gesundheit. Das liegt unter anderen am enthaltenen Kalzium und dem Vitamin E, das unser Immunsystem fördert. Mandeln sollte man mit der dünnen Haut essen, dort stecken wertvolle Pflanzenstoffe drin (Flavonoide).

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Paranüsse

Paranüsse sind die größten pflanzlichen Lieferanten an Selen: Dieses essenzielle Spurenelement ist ein wichtiger  Radikalfänger. Auch andere Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen stecken in der Paranuss, aus der auch Öl gewonnen wird.

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Erdnüsse

Erdnüsse sind keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte und damit mit Bohne und Erbse verwandt. Erdnüsse enthalten zwar auch viel Fett, der Anteil der gesunden Fettsäuren ist aber gering!

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Schutz für die Gefäße

Walnüsse, Haselnüsse und auch Erdnüsse, die eigentlich Hülsenfrüchte sind, wurden in die Untersuchung eingeschlossen – und zeigten alle ähnliche Effekte. Wie machen das die kleinen Kraftpakete nur? „Nüsse liefern ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Magnesium – alles Stoffe, die vor Gefäßerkrankungen schützen“, erklärte Aune. Walnüsse und Pekannüsse wären zusätzlich noch reich an Antioxidantien und könnten so sogar das Krebsrisiko senken.

Dennoch gilt: Die Nuss darf keine Einzelkämpferin bleiben. Nüsse müssen in einen gesunden Lebensstil eingebettet sein, betonen Diätologen.

Kommentare (3)

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tanja0401
0
1
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Eine Handvoll ist immer gut

!

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wollanig
16
0
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Besonders

geröstet, fett und salzig sollen sie gesund sein.

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GordonKelz
23
8
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ACH, DESHALB SIND DIE NÜSSE...

....jeder Art so teuer geworden....!
Gordon Kelz

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