Die Angreifer
Bakterien sind auf unserer Erde die häufigsten Lebewesen. Die meisten davon sind nützlich, nur ganz wenige können uns krank machen, wenn sie über eine ­blutende Wunde oder die Luft in unseren Körper eindringen. Denn im Inneren können sich Bakterien rasch vermehren.

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Viren sind viel kleiner als ­Bakterien. Wenn es ihnen gelingt, in unsere Körperzellen einzudringen, können sie sich dort rasend schnell ver­mehren und dabei verändern oder die Zelle zerstören. Und so kann sich zum Beispiel ein Grippe­virus in unserem Körper schnell ausbreiten.Die Abwehr

Damit Bakterien, Viren und Pilze erst gar nicht in unseren Körper eindringen können, ist die Haut mit einer speziellen Schicht überzogen und hat auch Zellen, die diese Eindringlinge bekämpfen. Auch der Schleim und der Speichel helfen, die winzigen Bösewichte abzuwehren.

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Manchmal schaffen es Bakterien, Viren und Keime trotzdem, in unseren Körper einzudringen. Wenn das passiert, kommen die weißen Blutkörperchen zum Einsatz. Diese Blutkörperchen werden vor allem im Knochenmark, also im Inneren des Knochens, gebildet. In der Milz, den Lymphknoten, den Mandeln und im Darm werden diese Blutkörperchen ausgebildet und in Einheiten aufgeteilt. Damit sie alle Arten von Eindringlingen bekämpfen können, bekommt jede ­Einheit Strategien, um die Angreifer zu ­zerstören. Auch die Lymphe – eine wässrige Flüssig­keit – und die Thymusdrüse sowie die ­sogenannten Peyer-Drüsen gehören zu ­dieser Abwehrmannschaft, die von den Ärzten als „Immunsystem“ bezeichnet wird. Wo sich diese Drüsen und Organe in ­unserem Körper genau befinden, siehst du auf dem Bild rechts.Der Kampf

Die Informationen über dieses Thema haben wir aus dem Buch: „Körper“ aus der Reihe: Wieso? Weshalb? Warum? ProfiWissen ab 8 Jahre, Ravensburger, 54 Seiten; www.wiesoweshalbwarum.com