Neue BerechnungMit Impfung wurden seit Februar 4.483 Todesfälle vermieden

Laut Berechnungen der Ages wurden aufgrund der Covid-Vakzine über 4000 Todesfälle verhindert. Je 1.000 Geimpften traten bisher lediglich fünf Impfdurchbrüche auf.

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Impfung, Wirksamkeit
© (c) imago images/epd (Rolf Zoellner via www.imago-images.de)
 

Die Impfung gegen das Coronavirus schützt weitgehend vor schweren Verläufen, Krankenhausaufenthalten, Intensivbehandlungen und einem tödlichen Verlauf. Seit Februar bis inklusive 24. Oktober konnten dadurch 4.483 Todesfälle, 13.606 Spitalsaufenhalte und 3.708 Aufenthalte auf Intensivstationen vermieden werden, rechnete die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) vor. Impfdurchbrüche sind selten und betreffen fünf Personen je 1.000 Geimpfte, so die AGES.

Nach den neuesten Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit wurden bisher von 5.359.599 Personen ab zwölf Jahren mit vollständiger Impfung bei 28.316 ein Impfdurchbruch mit Covid-19-Symptomen gemeldet. Ein Impfdurchbruch liegt dann vor, wenn eine vollständig geimpfte Person an Covid-19 erkrankt. Das bedeutet, dass seit Anfang Februar in Österreich bei insgesamt 231.347 laborbestätigten Fällen von SARS-CoV-2-Infektionen mit klinischer Symptomatik unter Personen im Alter ab zwölf Jahren 28.316 Fälle vollständig geimpft waren, das sind 12,24 Prozent.

Zahl der Impfdurchbrüche wird steigen

Diese Zahl wird sich auch weiter erhöhen, denn wenn der Anteil der Geimpften in der Population steigt, dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass unter den Personen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren bzw. daran erkranken, Geimpfte sind. So traten innerhalb der vergangenen vier Kalenderwochen unter den 37.821 symptomatischen laborbestätigten SARS-CoV-2-Infektionsfällen 13.956 Fälle (36,9 Prozent) auf, die vollständig geimpft waren. Die AGES betonte, dass die Wirksamkeit der Vakzine sehr gut sei, aber nicht 100 Prozent betrage.

Coronainfektionen betreffen immer öfter jüngere Menschen. Während sich am Anfang der Pandemie eher die Älteren mit SARS-CoV2 ansteckten, sind es jetzt vor allem die Sechs- bis 14-Jährigen, für die zum Teil noch kein Impfstoff freigegeben ist. Laut AGES waren in dieser Altersgruppe in der vergangenen Kalenderwoche (18. bis 24. Oktober) 4.257 Personen bzw. 17,7 Prozent von einer Infektion betroffen. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern sogar bei 556,9. Zählt man die Unter-Sechsjährigen hinzu, erhöht sich diese Zahl um 547 Personen bzw. 2,3 Prozent.

Auch in diesen Aufzeichnungen zeigt sich deutlich, dass die Impfung wirkt. Bei den zwölf- bis 17-jährigen Geimpften lag die Sieben-Tage-Inzidenz symptomischer Fälle bei rund 52,58, bei den Nichtgeimpften schnellte sie auf 425,51 hoch. Ein direkter Vergleich lässt sich zwischen den Altersgruppen leider nicht ziehen, weil die AGES bei ihren Aufzeichnungen verschiedene Altersgruppen hernimmt. Hoch ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz bei den nichtgeimpften 18-bis 59-Jährigen mit Symptomen mit rund 299,45 im Gegensatz zu den Geimpften mit 105,12. Bei den Über-60-Jährigen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz symptomatischer Fälle bei 203,45 und bei den Geimpften in dieser Altersgruppe nur noch bei rund 87,62.

Kommentare (17)
CWM61
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Zerrechnung

Man kann alles so rechnen dass das Gewünschte Ergebnis rauskommt! Vieles wird dem Volk als richtig untergejubelt! Wenn man nur etwas selbstkritisch bleibt kommt man schnell drauf das vieles was geschrieben und berichtet wird nicht so sein kann!!

pehe99
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Zerrechnung....

mir gehts genau gleich, nur halt andersrum und wenns nicht so traurig wär, die angeführte Beweiskette von den meisten Impfgegnern/Coronaleugnern hätte ja durchaus Unterhaltungswert, inhaltsmässig gehören sie aber in die Kategorie "Ruhestörung" - sind ja auch größtenteils nur geschriene leere Worthülsen,

Patriot
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(Zu) viele jener, die sich nicht impfen lassen,

werden noch sterben!
Dann, wenn es zu spät sein wird, werden sie drauf kommen, dass die Impfung gescheit gewesen wäre!

finaelfr
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Wie es scheint,

sind sie ein Hellseher.

Berndian
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Einfach nur oft genug wiederholen, dann wird es geglaubt.

Ist ja fein, dass die Impfung überhaupt irgendeinen Nutzen hat, neben dem Schaden den dieser Verbund an Maßnehmen auf allen Ebenen anrichtet. Es hat den Charakter eines Endsieg-Fanatismus, alle Ressourcen, koste es was es wolle, auf das Bedrohungsnarrativ zu werfen.
Allein die Tatsache, dass in diesem Artikel mit keinem einzigen Wort die Verluste an Menschen erwähnt werden, die unmittelbar mit ihrem Leben für die Maßnahmen bezahlt haben, schaudert mir.
Aber das muss ja dem großen Ziel untergeordnet werden... Aber welches eigentlich? War das bisher nicht: "Flatten the curve" oder "Alte und Schwache schützen" oder "Gesundheitssystem vor der Überlastung schützen" oder "Intensivkapazitäten aufbauen" oder "Den vulnaerblen Gruppen ein Impfangebot machen" oder "Jeden ein Impfangebot machen" oder "Zauderer und Zögerer dazu bringen" oder "Es den ungeimpften möglichst ungemütlich zu machen" oder "die Booster verabreichen"

All jene die glauben es wäre vorbei, nur wenn wir auch wirklich den Lezten gezwungen und gebrochen haben, sollten mal eine Schritt zurück treten und sich fragen, was sie hier eigentlich tun. Es wird nach der dritten Impfung ebensowenig vorbei sein, wie es nach der zweiten vorbei war. Nicht ohne Grund hat Österreich schon vor Monaten 42 Millionen Impfdosen bestellt. Zurückgeben wird man die sicherlich nicht mehr.

esoterl
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Berndian

Und diese 42 Millionen Impfdosen haben ab 1.1.2022 keine Zulassung mehr! Deswegen MUSS der 3. Stich unbedingt und schnellstens erfolgen 😡🤦‍♀️!

DannyHanny
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Berndian

@ einfach nur oft genug wiederholen.....
Sieht man an den Impfverweigerern, die sich die abstrusesten Aussagen und Unwahrheiten immer wieder vorbeten müssen....um ja nicht auf den Gedanken zu kommen, sich vielleicht solidarisch zu verhalten!

neuer mann
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naja, ca. 10% der leute auf intensivstationen sind geimpfte!

die mehrzahl der verstorbenen und jener im krankenhaus sind ungeimpfte!
was sagt ihnen das?

07ran
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Die ersten Impfungen

erfolgten im Jänner. Es ist klar, dass der Impfschutz abnimmt, bei einem früher, beim anderen später.

Auch die FSME Schutzimpfung und viele andere müssen regelmäßig wiederholt werden.

Wir hatten in diesen Monaten doch eine gewisse Sicherheit. Ich bin froh, dass in meiner Familie alle geimpft sind und jeder/jede (Alter 16 bis 85) die Impfung auch sehr gut vertragen hat.

95dc2d5768cf1b544e40baf28578f1c4
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Wer's glaubt

ist selig!

95dc2d5768cf1b544e40baf28578f1c4
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Wer's glaubt

ist selig! 🤣🤣🤣

07ran
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Ein Beispiel

Hochzeit 80 Personen...

Musikant...
Freitag Selbsttest, negativ,
Samstag PCR Test, negativ, Hochzeit
Sonntag Selbsttest, positiv...

PCR gilt 48 h, Impfgegner, hat keine Verantwortung anderen gegenüber und auch keine Symptome.

Wird er freiwillig in Quarantäne gehen oder am Sonntag wieder auf der Bühne stehen?

Giuseppe08
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Habe eine Gegenstudie gefunden

ist nicht für Österreich alleine sondern global.
c19legacy com
Vor com muss ein Punkt rein.

Man kann alles rechnen wie man will. Das Ergebnis kommt nur so raus, wie die Parameter gesetzt werden und die sind leider bei allen Berechnungen nicht transparent/bekannt.

Ba.Ge.
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Vermutlich indem man

die durchschnittlichen Krankenhaus-/Intensivpatienten und Todesfälle von einem Monat bevor es in Ö eine Impfung gab, mit selbigen nach der Einführung der Impfung verglichen und hochgerechnet hat.
So auf die Art evtl 🤷🏼‍♀️

Oder wie würden Sie das machen?

Ba.Ge.
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Wäre als Antwort geplant gewesen 🙈

Entschuldigen Sie.

ego cogito ergo sum
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Ich habe keine Ahnung

Nachdem es exakte Zahlen sind, muss es auch einen exakten mathematischen Lösungsweg geben!

Vielleicht kann ja die Kleine Zeitung Nachhilfeunterricht geben. Es wurde ihnen ja laut Bericht vorgerechnet!?

ego cogito ergo sum
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Lösungsweg?

"Seit Februar bis inklusive 24. Oktober konnten dadurch 4.483 Todesfälle, 13.606 Spitalsaufenhalte und 3.708 Aufenthalte auf Intensivstationen vermieden werden, rechnete die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) vor."

Wie wird sowas berechnet? Würde mich wirklich interessieren!