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Im Corona-LockdownKollateralschäden: 80 Prozent mehr Todesfälle durch Herzinfarkte

Studie der Med Uni Graz zeigt: Weniger Menschen mit Herz-Notfällen kamen ins Krankenhaus - jene, die kamen, waren schwerer krank und die Sterblichkeit war im Lockdown höher als in den Vorjahren.

Mehr Todesfälle durch Herzinfarkte im Lockdown
Mehr Todesfälle durch Herzinfarkte im Lockdown © (c) andranik123 - stock.adobe.com
 

Während des sechswöchigen Lockdowns heuer im Frühjahr kamen weniger Patienten mit Herzinfarkt die österreichischen Krankenhäuser: Um ganze 40 Prozent war das Patientenaufkommen geringer als in anderen Jahren – das hat eine Studie der kardiologischen Fachgesellschaft bereits im Frühjahr gezeigt. Nun legt eine neue Untersuchung der Med Uni Graz nach: Hier wurde untersucht, wie es den Patienten erging, die im Lockdown in der Steiermark ins Krankenhaus kamen – und die Ergebnisse sind besorgniserregend.

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Danke für Ihr Verständnis.

helmutmayr
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Das macht

Bei 7500 Todesfällen p.m. in Ö und der Tatsache, dass rund 38 % an Herz Kreislauferkrankungen sterben, einer Steigerung von 40 % in diesem Bereich, rund 1100 Tote mehr. 6.600 im Halbjahr zu rund 790 Coronatote.
Wenn das so ist, dann haben wir was falsch gemacht. Denn bei Krebs und Schlaganfällen schauts auch nicht besser aus. Ich denke, diese Statistik kann nicht ganz stimmen.

SoundofThunder
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🤔

Welchen Experten würden Sie denn glauben?

GordonKelz
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Denke, dass das Vertrauen der Menschen in

die Krankenhäuser durch Corona und den
Krankenhauskeimen wohl einen " KNACKS"
erlitten hat !
Gordon Kelz

lacrima
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Krankenhauskeime....

.......ist auch ein Thema, dass nicht so in den Medien präsent ist. Ich habe meine Mutter und voriges Jahr auch meinen Mann dadurch verloren....!! Ich würde mir deshalb von den Ärzten wünschen, dass Patienten mit Schmerzen, auch noch nachdem man sich deshalb operieren hat lassen, ernst zu nehmen und nicht damit abzutun, das kann sein!!! Später auf das dann einzugehen, nachdem der lästige Patient immer wieder kommt,ist es oft schon zu spät......!!!!! 🤨😭

digitalsurvivor
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Eine gezimmerte Statistik

Na gut, erster Kommentar wird offenbar nicht freigeschaltet. Warum bloß?

Jedenfalls ist die Statistik skandalös: Die 80% Zuwachs rühren von einem absoluten Zuwachs von 5(!) Personen.
Nachzulesen in der Studie.

willfurth
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Lesen sollte man können....

...und zwar bis zum Ende!
Die "5" waren die Cov Positiven....-> die restlichen 76 hatten "Grippe".
"81 patients with suspected COVID-19 disease were screened for SARS-CoV-2infec-tion with only 5 testingpositive"
Die Todesrate der Infarktpatienten im Spital stieg von etwa 4% auf 9,7% -> allein in der Steiermark und nur am Schauplatz "Herzinfarkt" gab es also mehr als 10 "Maßnahmentote". Auf Ö umgerechnet, dann etwa 100 und wenn man dann unbehandelte Karzinome, Selbstmorde,... dazurechnet, läppert sich da einiges zusammen...

digitalsurvivor
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Nein, Sie haben die falsche Zahl herangezogen

Während des Lockdowns wurden 148 Herzinfarktpatienten eingeliefert. Üblicherweise sind es 192 (-23%). Verstorben sind 16, normalerweise 11-12. Also ein Plus von 4-5.

Mir geht es eher darum, dass die Studiengröße viel zu gering ist, um solch eine drastische Aussage wie in der Überschrift angeführt zu machen. Anderswo nennt man das Boulevardniveau.

marcneum
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@digitalsurvivor

Wenn sie Studien nicht verstehen, sollten sie diese auch nicht interpretieren...

X22
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Wenn 5 Personen, 65% mehr sind

100% ca. 7,7 und 165% ca. 12,7 Personen

willfurth
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Da gebe ich ihnen recht,

aber an die reißerischen Schlagzeilen sind wir ja inzwischen gewöhnt.
Die KZ befindet sich inzwischen in direkter Konkurrenz zu "Österreich"
:-(

digitalsurvivor
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Auch andere

Wird leider in anderen Tageszeitungen auch so getitelt...

digitalsurvivor
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Zu geringe Fallzahlen

Die Fallzahlen der Studie sind viel zu gering, um daraus irgendeine wissenschaftliche Ableitung machen zu können. Die 80% an die Medien auszusenden, ist daher mehr als unseriös.

willfurth
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Trotzdem zeichnet sich ein beunruhigendes Bild ab.

Personen mit schweren Erkrankungen haben gezögert ein Spital aufzusuchen, "durchtauchte" Infarkte, nicht stattgefundene Krebsvorsorge und Behandlung, psychischer Stress,...
"Gesund" war (und ist) das für die Bevölkerung keinesfalls.
Ich befürchte nach wie vor, dass wenn wir dieses Jahr zukünftig statistisch auswerten, die Maßnahmen mehr Opfer gefordert haben werden, als das Virus.
Besonders, wenn man sich die ersten Untersuchungen ansieht, die ergaben, dass nur 5-10% der gezählten Corona-Toten kausal dem Virus zuzurechnen sind.

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Den Artikel sollten sich mal all jene durchlesen, die immer noch einen Lockdown fordern

Je mehr Maßnahmen notwendig sind, desto mehr Menschen bunkern sich von selber ein und das sind dann vor allem die, die schon krank sind.

Leider kann ja da kaum wer den Zusammenhang verstehen, dass RÜCKSICHTNAHME durch die Gesunden (nicht saufen gehen, nicht rudeltanzen, nicht zu hundertachtundneunzigst heiraten, nicht bei jedem Almabtrieb "eh nur private" Jubelfeiern abhalten etc.) dazu beitragen, dass die Zahlen niedrig sind und Kranke mit einem besseren Gefühl zum Arzt gehen können. Wenn irgendwelche Partytiger in der Praxis herumhusten, dann mag man als wirklich Kranker nicht so gern hingehen und wenn das Partytigern dann so weit geht, dass man uns wieder einsperrt, bleiben als erstes die Kranken wieder daheim.

Nehmt ENDLICH Rücksicht auf eure Mitmenschen. Frei nach Merkel: Gemeinsam schaffen wir das.

romagnolo
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Sehr geehrter Langsamdenker, den Grammatikfehler in Ihrem posting verzeihe ich

Ihnen, obwohl er so gar nicht zu Ihnen passt :-) Auf Dauer ist aber das bashing sogenannter Partytiger schon etwas fad. Aus diesen sg.clustern ist niemand ernsthaft krank geworden, oder im Krankenhaus gelandet. Inzwischen mehren sich auch die Stimmen der Wissenschafter gegen den Wildwuchs an PCR Testungen von Symptomlosen. Vernünftigerweise sollten eben nur Symptomatische getestet werden( mit deutlich schnellerem Ergebnis) und dann funktioniert auch das contact tracing. Die Ansteckungsgefahr bzw. Erkrankungswahrscheinlichkeit von Symptomlosen kann mit dem PCR Test nicht vorhergesagt werden und bindet nur unnötig Ressourcen.

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@romagnolo Na klar, die "Tiger" werden kaum krank, weils das "Partytigern"

sonst ja gar nicht lebendig überstehen würden. Nur die tragen dann das Virus in die nächstältere und nächstkränkere Kategorie. (Der Lebersturz kommt so schnell nicht, da habens recht, romagnolo)
Und ja - bei PCR Tests bin ich bei Ihnen - weil das z.B. Drosten schon im April gesagt hat. PCT Tests sollten zur Diagnostik dienen - da wir aber wieder ca. 100 Leute auf der Intensivstation haben, sieht mans ja so auch, dass die Zahlen steigen. Die 50/100000 Lösung der Deutschen ist Vollholler - die sperren sich jetzt die innerdeutschen Grenzen zu. Da ist sogar Lauerbach dagegen.
Eines muss Ihnen aber auch einleuchten - wenn die Krankenhäuser überlaufen, dann kommt der Lockdown. Worauf wollens verzichten. Aufs arbeiten? Aufs spazierengehen, aufs Schifahren - oder doch lieber auf die Parties und anderen Massenveranstaltungen. Ich sperr lieber die Disco als die Radwege.

romagnolo
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Na ja in den Krankenhäusern tur sich aber nicht wirklich viel,

was auf Corona zurückzuführen ist. Und hier sind Vorsichtsmassnahmen auch angebracht, sogar regelmäßige Testungen,aber nicht in der freien "Wildbahn". Oder wollen sie in Zukunft vielleicht mit der Maske Radfahren( ist in Italien ja schon angedacht).

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@romagnolo Ich will, dass möglichst wenig verordnet wird, weil sich die Leute

von selber vernünftig verhalten. Das wär nämlich ein Quantensprung für unsere Gesellschaft. Ich brauch keinen Lockdown. Irgendwann wirds eine Impfung oder Medikamente geben - hamma bis jetzt noch jedesmal geschafft, dass wir nicht von jedem Virus in die Windeln oder in den Holzpyjama geprackt werden.

Von dem abgesehen, dass sich für diejenigen die in den Krankenhäusern liegen genug tut, ist z.B. in Frankreich der Plafond schon erreicht. Und unsere Ressourcen sind zwar größer, aber halt nicht unbeschränkt und was wenns, wie in anderen Ländern das Gesundheitspersonal stärker trifft. Wenns dann beim Partymachen kollabieren und vom Arzt, der ihnen die freudige Mitteilung macht, dass sie schon längst Diabetiker sind, angehustet werden, dann wird für Sie der Bär los sein, romagnolo.

romagnolo
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@langsamdenker. Die Zahlen aus Spanien, Frankreich etc sind auf katastrophale

, im wahrsten Sinne des Wortes, zu Tode gesparte Gesundheistwesen zurückzuführen und nicht auf irgendwelche Partytiger. In Österreich waren und werden wir wohl niemals so weit kommen. Ich will auch nicht an Covid erkranken, aber die Strategie, die derzeit in Österreich und halb Europa gefahren wird ist definitiv falsch. Planloses Herumtesten,ineffektives contact racing, Panik an den Schulen und Kindergärten. Ruin der kleinstrukturierten Wirtschaft mit allen dramatischen Folgen, das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

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@romagnolo So schlecht sind die Systeme auch in Spanien oder Frankreich nicht

Aber Sie haben recht - es ist nicht der Weisheit letzter Schluss, nur fährt z.B. Deutschland seit ca. einer Woche ein mächtig restriktives Programm. Was soll denn Österreich da machen? Protestieren?
Es ist ja so, die Betten die wir "frei" haben, sind nicht "frei" sondern mit Planungsmaßnahmen verfügbar. Heißt, dann wird alles, was nicht notwendig ist, nicht mehr gemacht. Ist z.B. wenns auf eine Knieoperation warten net unbedingt super. Und dann, was wir ja nicht wissen können, hängt viel von der Grippe ab. Wenn es wie 2017/18 eine starke Welle gibt, dann kanns zu einer Triage-Situation kommen. Und die Verantwortung will ich z.B. nicht haben. An den Schulen gibts zwar keine Panik, sondern Unverständnis und offenbar ein Durcheinander -aber da muss man schon sagen - bez. Kindern - so viele Experten so viele "Erkenntnisse". Da könnten sich die Experten mal einigen - wär viel gewonnen.

romagnolo
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@langsamdenker

So weit liegen wir ja gar nicht auseinander. Schönen Tag noch

Ragnar Lodbrok
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Nicht die Angst vor Ansteckung -

man kann niemanden alarmieren!
Die bei 1450 sind heillos überfordert!
Wenn man überhaupt durchkommt - bekommt man als Antwort man solle doch am nächsten Werktag zum Hausarzt gehen oder zum Internisten!

bitteichweisswas
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@Ragnar Lodbrok

Naja, 1450 ist auch nicht die richtige Nummer zum "alarmieren"!

Balrog206
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Warum

Hast du schon so oft angerufen ? Ist doch klar wenn jeder mit bissi dünnpfiff schon dort anruft das dir überfordert sind !!!

alsoalso
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Mutig

Dieser Arzt ist mutig und zeigt das Dilemma auf, das durch die Hysterie um Coronavirus entstanden ist. Unsere Zeit ist die Zeit der Übertreibungen. Populismus und mediale Berichte schaukeln Vieles auf. In der Ruhe liegt die Kraft!

Stony8762
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Manchmal sind die Leute selbst schuld, wenn sie trotz massiver Beschwerden keine Hilfe holen.

 
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