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Pro und KontraSind die Corona-Maßnahmen noch angemessen?

Die Ampel bewertet die Corona-Risiken in den einzelnen Bezirken Österreichs. Auf ihre Farbgebung wird mit früheren Sperrstunden und ausgeweiteter Maskenpflicht reagiert. Was immer mehr Menschen ablehnen. Zu Recht?

© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Pro

Wir kommen nur mit Solidarität durch die Pandemie. Gibt es unter uns Mitmenschen, denen die einfachsten Regeln egal sind, braucht es leider Beschränkungen für das Wohl aller - das ist die Meinung von Hans-Peter Hutter.

Kommentare (59)

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samro
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heute ist ein wunderbarer herbsttag

zeit um einen ausflug zu machen und sich ein bissl in unserem schoenen land umzusehen und ein wenig spazieren zu gehen.
daran zu denken wir schoen es bei uns ist.
wie gut wir es haben in diesem land zu leben.
dass wir mit unserer geburt hier uf die butterseite der cremetorte gefallen sind.

vielleicht ist mir das so richtig bewusst geworden in einem auslandsjahr. wennman kinder sieht die niemals in eine schule gehen werden sondern muell aus muellcontainers holen weil sie damit ein paar cent verdienen plastik oder karton zu verkaufen. die noch angespuckt werden als minderwesen dafuer.
wenn ich zu unserer botschaft gegangen bin da warteten davor immer zig menschen, die ohne termin ohnehin nie eingelassen wurden, doch es war ihre einzige hoffnung trotzdem hinzugehn.
als oesterreicher hatte ich einen knopf gedrueckt am eingang und man lies mich ein. auch wenn ich dort auch mehrheitlich den auslaendischen bitschaftangestellten gegenueber gestanden bin, war es trotzdem ein stueck heimat das sich so gut angefuehlt hat.

ja ich weiss masken tragen, abstand halten und sich einschraenken nervt manchmal aber es ist ja nicht fuer immer.
wir koennen einfach zusammenhalten und das durchstehn waehrend geforscht wird und wir dann unser gewohntes leben wieder leben werden.
wir schaffen das gemeinsam.

laender wie spanien, die koennen sich einen lockdown noch viel weniger leisten, doch ist es das letzte mittel die volle katastrophe zu verhindern.
das koennen wir alles vermeiden.

samro
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wir brauchen nur ein bissl willen

und ein bissl durchhalten.
und wenn wir dabei typisch oesterreichisch raunzen ists auch ok.
nur tun muessen wir es.

also raus in die natur, in den garten und schauts euch um wofuer auf der ganzen welt beneidet werden.
wir koennen auch italiener sein und uns genauso an alles halten!

fradan
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Medizin vs. Journalismus

Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie
die Ansichten eines Mediziners mit denen eines Journalisten gegenüberstellen kann. Zur Beurteilung der Lage sind ausschließlich Fachleute befähigt.

ichbindermeinung
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Coronahirn

gibt es schon Zahlen wie viele von den zehntausenden in Ö pos. getesteten bzw von den in den anderen Ländern pos. getesteten bzw. von den ganzen pos. getesteten Prominenten das Coronahirn entwickelt haben von welchem in der Zeitung die heute at vom 30. Juni 2020 wie folgt zu lesen stand: 30.06.2020, 17:44
Norwegische Ärzte berichten vom "Covid-Hirn"........."Verwirrung, Gedächtnisverlust und Gleichgültigkeit. Laut Ärzten des Haukeland-Universitätsspitals sind viele Corona-Patienten auch im Gehirn betroffen. Die Forscher tauften das Phänomen "Covid-Hirn"......."Wie "NRK" schreibt, hatten einige Patienten Mühe, sich daran zu erinnern, wie sie ihr Smartphone benutzen können. Andere konnten sich nicht an ihre Sozialversicherungsnummer erinnern. Vielen schien die Situation gleichgültig zu sein. Aarnerud: "Es war, als ob sie sich nicht darum kümmern würden." Bjorn Erik Neerland vom Uniklinikum in Oslo bezeichnete diesen Zustand als Delirium.

samro
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absolut richtig

''Wir kommen nur gut und ohne Lockdown durch, wenn wir Solidarität leben. Leider war unsere Zeit vor der Pandemie stark von Individualismus und Egoismus geprägt. Von dieser Ich-Mentalität muss der Weg hinführen zum Wir-Gefühl. Gibt es unter uns Menschen, die sich nicht an simple Regeln halten (Abstand einhalten, MNS tragen, Hände waschen), braucht es leider Beschränkungen.''

sehr gut erklaert.

samro
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''Aber in den Lockdown-Staaten gibt es Probleme.''

falsch.
italien war am staerksten getroffen.
absolut harter lockdown.
und dort funktionierts am besten. weil amn die toten gesehen hat.
dort hat man auf die traurigste weise gelernt.

Stemocell
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Angemessen,

was ist schon angemessen? Eine neue Krankheit breitet sich aus, natürlich muss man dagegen etwas unternehmen. Welche der getroffenen Maßnahmen nun tatsächlich etwas bringt und welche nicht, werden wir vermutlich nie erfahren, da es ja keine ‚Kontrollgruppe‘ völlig ohne Maßnahmen gibt. Es könnte zum Beispiel sein, dass sich durch eine sofortige Aufhebung der Maskenpflicht nichts an den Zahlen ändert. Da das aber niemand ausprobieren möchte, werden wirs auch nie wissen. Im Moment sieht es aber ganz danach aus, dass es nicht so sehr auf die Maßnahmen ankommt sondern auf die Bevölkerung. Es gibt ja Länder, die trotz strenger Maßnahmen einen Anstieg verzeichnen, in Israel sogar trotz Lockdown. Aber grundsätzlich sind Maßnahmen denke ich schon angemessen, bei dem Artikel ist die Überschrift etwas unglücklich gewählt. Es sollte eher darum gehen, WELCHE Maßnahmen angemessen sind und welche nicht (mehr).

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
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@Stemocell Ich kann keinen Fehler in Ihrer Argumentation entdecken.

Wenn wir uns auf diesen gemeinsamen Nenner einigen könnten:
"Es sollte eher darum gehen, WELCHE Maßnahmen angemessen sind und welche nicht (mehr). "

Dann könnten wir in aller gebotenen Eile - aber ruhig und mit Augenmaß - an die Krise herangehen - und geeignete Maßnahmen durchsetzen und dann auch durchhalten, und untaugliche bzw. der Situation unangemessene Maßnahmen einfach mal zurücknehmen - aber nicht vergessen, sondern überprüfen WARUM die nicht geklappt haben, bzw. WANN die klappen könnten.
Im Moment ist es ein Spiel mit Angriffen, Verteidigung, Gegenangriffen, Hinterhalten usw.
Das ist Unsinn und bringt nix.
Emotion und vor allem die Parteipolitik (von allen Seiten) rausnehmen und sachlich das Für und Wider diskutieren. Die Situation im März, wo das Wasser schon bei der Tür hereingeronnen ist, haben wir im Moment nicht. Man weiß einfach mehr als im Frühjahr und das ist belastbares Wissen und nicht Vermutungen (wo jetzt natürlich manche Recht gehabt haben, nur WISSEN konnten sie es im Frühjahr nun mal auch nicht).
Vielleicht könnte ja das Kleine-Forum - als Mikrokosmos - mit gutem Beispiel vorangehen.

Stemocell
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Dafür erstmal einen grünen Daumen von mir.

Man kann auch, wie in meinem Fall, manche Maßnahmen gut finden und andere nicht, ganz ohne dabei Parteipolitik zu betreiben. Ich habe es von Anfang an vermieden, Corona politisch zu sehen, deswegen hat es mich auch gewundert, wie ich hier das eine oder andere Mal als FPÖ-Wähler bezeichnet wurde, einfach nur, weil ich nicht alles gut finde, was die aktuelle Regierung macht.

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
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@Stemocell Hat wohl damit zu tun, dass die FPÖ die Kritik an den Maßnahmen am

stärksten politisiert hat, die SPÖ hält sich fast ganz raus, während die FPÖ fast nur noch auf Covid und echten oder vermuteten "Folgen" der Maßnahmen herumreitet (ganz aktuell z.b. Kunasek). Bin anfänglich auch in diese Falle getappt, überall wo jemand NEIN sagt, FPÖler zu vermuten. Aber mit der Zeit lernt man sich dann doch auch virtuell näher kennen.

Ich beginne auch die Expertisen von speziellen "Polemikern" einfach zu übersehen. Ist eh immer das gleiche.

helmutmayr
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Jeder wird einen

Coronatoten kenn. Wer kennt einen der sich auskennt t?

ber
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Die Verharmloser ...

... haben doch längst gemerkt, dass inzwischen jeder einen Corona-Toten im persönlichen Bekanntenkreis hat und dass die zweite Welle mit exponentiellem Anstieg der Infizierten, bereits voll im Laufen ist. Nicht wahr?

Da fragt man sich, wo da genau die ahnungslosen Theoretiker sind.

Ich finde, man sollte auf die Experten hören und zwar die, die ihre fundierte wissenschaftliche Meinung noch frei äußern können und dies trotz des massiven Gegenwindes auch tun.

gof1234
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Was anderes

Ich war gestern vormittag in einem Baumarkt und in 2 Lebensmittelgeschäften im Bezirk Bruck/Mürzzuschlag. Natürlich mit Maske. So weit so gut. Aber bei allen drei "Geschäften" weit und breit kein Desinfektionsmittelspender!!!
Auf meine Nachfragen zwecks Desinfektion bekam ich seltsame Antworten wie: "stell ma am Montag eh wieda auf..." oder "sie können sich da hinten einen Desinfektionsspray kaufen...". Hmmm? Hab dann meine Hände und die Einkaufswagerl mit meinem Spray, den ich immer in der Tasche habe, desinfiziert und bin später etwas betreten und ratlos wieder nach Hause gefahren.

frogschi
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Netter Ansatz dieser Artikel

Schade nur, dass kein weiterer Fachmann (Mediziner) für die gegenteilige Ansicht befragt wurde. Die gibt es nicht? Doch, da gibt es zahlreiche, die man zu Wort kommen lassen könnte.

mani999
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Servus TV

Doch, die sieht/hört man auf Servus TV

DannyHanny
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Wollen auch nur Quote machen!

Jetzt möchte sich dieser Sender als Heimat der Querdenker und "alternative Fakten" Anhänger etablieren!
Die Seher die er damit vergrault kommen auch nach Ende der Pandemie, wenn alles wieder " normal läuft" nicht zurück!
Und ob das gut geht sich auf die Rechte Szene ala Wegscheider zu konzentrieren.....naja muss der Big Boss ein paar Doserl mehr verkaufen!

hkgerhard
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Was nützen die Grundregeln,

wenn ein infiziertes Kind heimgeschickt wird und dann zusammen mit den noch nicht infizierten Eltern in geschlossenen Räumen leben muss?

nussrebell
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Also das Kind besser ...

... allein ins Kammerl sperren..? 🤔

hkgerhard
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Nein, es geht

um die Sinnhaftigkeit der Maßnahme.

Urban67
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@ nussrebell

Ja, laut Quarantäneregeln wäre es nötig.

wolf1949
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Kind positiv

....wohin mit dem Kind? Vielleicht zu den Grosseltern schicken??? Dass man überhaupt auf solche Gedanken kommt...

hkgerhard
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Das sind keine Gedanken

sondern es war so und die Mutter mußte nicht in Quarantäne!

redbull
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Wohin

soll das Kind denn sonst geschickt werden? Wenn ein Kind heimgeschickt wird, dann wird es wohl ein Verdachtsfall sein. So schnell sind bekanntlich die Testergebnisse nicht da.
Auch zuhause kann man Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, und die Eltern müssen sowieso in Quarantäne, wenn das Kind positiv getestet wurde.

hkgerhard
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Eben nicht

die Mutter konnte zur Arbeit gehen, nur hatte sie niemanden der aufs Kind schaut, also blieb sie daheim.

Amadeus005
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Ansteckung ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit

Daher finde ich den Herrn Popper da schon sehr gut.
Wahrscheinlichkeit steigt mit Anzahl der Infizierten, Anzahl der verschiedenen Kontakte in allgemeinen, Nähe, Dauer und wird reduziert durch Distanz und Trennmaßnahmen (Maske).
Nachdem man nicht alle in Einzelhausarrest stecken kann, muss man dort Anfangen Kompromisse zu machen, wo Prioritäten liegen: Krankenheilung, Arbeit, Ausbildung, ... Da kommen halt Situationen, wo man die Schutzmaßnahmen zu locker sieht ganz hinten. Ausgehen mit Maske ohne Alkohol wäre ja eine Option. Will halt auch keiner.

ea406a7c84cb89e10495b40c60a0a535
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Die Verharmloser gehen wieder mit ihren üblichen Verdächtigungen und haltlosen "Expertisen" äußerln

Wer Maßnahmen nicht ablehnt ist "bezahlt" und die Kleine Z. ist "ängstlich" , die Regierung bringt "Horrormeldungen" - so wie das auch Nicht-Experte Langbein als "Gegenargument" einbringt, wir werden an Masken "krepieren" und nicht an Coroni (was immer das ist). Und wir sind hier im "Regierungstrollforum" (???)

Gibts eigentlich jemanden, der sein Kontra irgendwie mit Argumenten untermauern kann.

 
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