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So können Sie Ihre Augen schützenUV-Strahlung: Die unsichtbare Gefahr

Unser Sehorgan braucht Schutz vor schädlicher UV-Strahlung und Blendung. Warum Wolken und Nebel nicht immer Schutz bieten, warum Kinderaugen besonderen Schutz brauchen und wie der Kauf einer Sonnenbrille mit dem Nachwuchs funktioniert. Experten klären auf.

Kinderaugen brauchen unbedingt Schutz vor UV-Strahlung © (c) Dasha Petrenko - stock.adobe.com (Dasha Petrenko)
 

Alle drängen derzeit nach draußen: spazieren, sporteln, Ausflüge ans Wasser und in die Berge oder einfach im Gastgarten plaudern. Die Kraft der Sonne wird dabei häufig unterschätzt. Nicht nur die Haut, auch das Auge braucht Schutz vor schädlicher UV-Strahlung und Blendung. Nur so können teils drastische Spätfolgen, etwa gutartige Geschwüre (zum Beispiel Flügelfell und Lidspaltenfleck), aber auch bösartige Tumoren (Basaliom und Plattenepithelkarzinom auf Unter- oder Oberlid) vermieden werden. „Auch ist die Entstehung des grauen Stars sowie des trockenen Auges zum Teil auf die Sonneneinstrahlung zurückzuführen“, erklärt Augenarzt Georg Mossböck. Ein ausreichender UV-Filter (UV400, 100 Prozent UV-Schutz) ist bei Brillen deshalb ein Muss. „Nur solche Gläser schützen die Augen vor UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometer“, erklärt Kurt Otter von der Steirischen Optiker-Landesinnung. Gerade diese Wellenlänge stellt nämlich eine besondere Gefahr für die Augen dar. „Schlechte Sonnenbrillen schaden insofern, als dass sie die Träger in trügerischer Sicherheit wiegen“, warnt auch Mossböck.

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