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Onkologen schlagen AlarmDie schweren Folgen des Corona-Lockdowns für Krebspatienten

Abgesagte Termine, Angst vor dem Arztbesuch: Die Coronakrise könnte zu Kollateralschäden für Krebspatienten führen.

Krebsvorsorge und Krebsherapie ist durch Corona-Umstände stark betroffen © Monkey Business - Fotolia
 

"Corona-Pandemie verzögert Diagnose von Krebserkrankungen“: Unter diesem Titel zeigten deutsche Krebsmediziner bereits auf, welche fatalen Nebenwirkungen die Coronakrise und das damit verbundene „Runterfahren“ medizinischer Leistungen für Krebspatienten haben könnten. Auch Erika Richtig, Präsidentin der Österreichischen Krebshilfe Steiermark und Dermato-Onkologin am LKH-Uniklinikum Graz, teilt diese Sorge: „Wir befürchten, dass es zu verspäteten Diagnosen kommen könnte.“

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samro
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richtig

waere es fuer sie richtiger gewesen die krebspatienten mit den coronakranken im spital auf ein zimmer zu legen?
dafuer aber alle behandlungen weiter laufen zu lassen?
es gab kranke spitalsmitarbeiter. andere kranke patienten.

Miraculix11
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Seltsamer Beitrag

Ein Spital hat viele Zimmer und die Leute werden ja nicht wahllos zusammengelegt. Patienten mit anderen ansteckenden Krankheiten liegen ja auch nicht irgendwo im Spital verstreut.
Tuberkulose: ca. 500 Fälle/Jahr in Österreich
Die Tuberkulose, hervorgerufen durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis, ist eine der häufigsten und auch gefährlichsten Infektionserkrankungen der Welt.
Die Übertragung erfolgt zumeist über mikroskopisch kleine Tröpfchen, sogenannte Aerosole, die durch Husten, Niesen, Singen, oder Sprechen ausgeschieden werden. Für eine Übertragung ist im Regelfall mehrstündiger Kontakt in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen notwendig. Ein kurzer Kontakt, vor allem im Freien, stellt kein relevantes Risiko dar. Die Sätze könnten auch für Corona stehen.

samro
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beitrag seltsam

nein wenn sie sich erinnern hatte man kranke aerzte und das wissen wir auch aus anderen laendern.
positiv getestet legt man nicht zusammen aber das ergibt sich durch diese krankheit.
und genau auch das ist passiert und zwar noch nicht mal lange.
einfache oder zu einfacher erklaerungen fuer eine sehr komplizierte situation.

scionescio
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Da wird es dann aber in ein paar Jahren sicher keinen Liveticker mehr dazu geben ...

... und sicher auch keinen Vergleich mehr mit Schweden - das sind dann einfach Kollateralschäden, über die der Herr Kurz nicht sprechen wird ... und die Medien im Sinn der Message Control auch nicht berichten wird.
Lesetipp: Interview mit Herrn Sprenger (Public Health Experte aus Graz und ehemaliges Mitglied der Expertenkommission) - einfach nach „Addendum“ und „Schneeketten“ und „trockene Straße“ googeln.

Miraculix11
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@ scio Richtig

Aber das will keiner hören. Auch nicht dass es in den nächsten 10 Jahren kein Geld für neue Geräte im Spital geben wird. Und kein Geld für NGO's oder Hilfsvereine. Wird sich alles auswirken, steht aber nicht in der Zeitung.

alsoalso
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Wechselspiel

Bei Corona hat man einige Todesfälle verhindert, während auf der anderen Seite mehr an Krebs oder Herzinfarkt gestorben sind oder sterben werden. So ist es wenn Politik und Beamtentum populistisch agieren. Auch auf der Wirtschaftsseite gibt es Vergleichsmöglichkeiten. Verstaatlichte Betriebe und Salinen im Staatsbesitz haben Wählerstimmen gebracht und Geld gekostet. Wurden diese privatisiert, haben sie Geld abgeworfen. Der Staat kann nicht wirtschaften. Da sind zu viele Köche am Herd. Eine alte Weisheit, die sich immer wieder bestätigt.

samro
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oho

'' Verstaatlichte Betriebe und Salinen im Staatsbesitz haben Wählerstimmen gebracht und Geld gekostet. Wurden diese privatisiert, haben sie Geld abgeworfen. Der Staat kann nicht wirtschaften.''

oho grosse analyse.
ja auch im verkauf bringt ein staatlicher bertrieb spontan geld. ob das ''versilbern'' der werte aber langfristig gscheit war sieht man spaeter.
langfristig sieht man, dass es auch staatliche betriebe geben sollte, gerade aus der krise, denn ueberall funktioniert markt eben nicht.

und auch nachdenken ueber die laender in denen der spitalssektor zu sehr privatisiert wurde.
privatisierung heisst ein unternehmer denkt oder besser gesagt, muss jeden tag gewinnoptimierend denken.
wieviel forschung gibt es da?
wieviel nicht gewinnbringende leistung kann da erbracht werden?
wieviel modernisierung wird da angestrebt oder kann werden?
schauen sie ins ausland und sie sehen eine antwort.
was sagte unser rechnungshof und gott sei danke hat unsere politik nicht drauf reagiert.
sonst gaebe es jetzt noch weniger betten. und zwar auch die fuer die nicht coronapatienten.