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AK testete FeuchttücherTrockenes oder feuchtes Klopapier: Was ist besser?

Nur fünf der insgesamt 15 getesteten Produkte kann die AK empfehlen. Drei sind komplett durchgefallen, zwei Intimpflegetücher und ein Toilettenpapier wegen bedenklicher Inhaltsstoffe.

Sujetbild © (c) djama - stock.adobe.com
 

Vorsicht bei Feuchttüchern, diesen Schluss zieht die Arbeiterkammer Oberösterreich aus ihrem am Mittwoch präsentierten Test. Denn viele enthalten Parfümstoffe mit allergieauslösendem Potenzial, manche sogar hormon-ähnliche Parabene sowie PEG-Derivate, die die Haut für Schadstoffe durchlässiger machen können. Auch ökologisch sind sie nicht unproblematisch.

Gemeinsam mit der Umweltorganisation "Die Umweltberatung" haben die Konsumentenschützer das gesundheitliche und ökologische Gefahrenpotenzial der Inhaltstoffe von zwölf feuchten Toilettentüchern und drei Intimpflegetüchern bewertet. Nur fünf davon können sie empfehlen. Drei sind komplett durchgefallen, zwei Intimpflegetücher und ein Toilettenpapier wegen bedenklicher Inhaltsstoffe, so die AK. Zwei enthalten Duftstoffe, die laut EU-Kosmetikverordnung Allergien auslösen können und deshalb explizit auf der Verpackung ausgewiesen werden müssen. Der Hinweis "Parfüm" reiche hier nicht aus. Eines der mangelhaften Produkte enthielt PEG-Derivate und eine Vielzahl an umweltrelevanten Problemstoffen.

Besser trockenes Klopapier verwenden

Acht weitere Produkte verwenden nicht deklarierungspflichtige Duftstoffe für ihre Feuchttücher. Sieben davon wurden deshalb als bedingt empfehlenswert abgewertet. Nur in fünf Produkte wurde auf Duftstoffe verzichtet. Acht sind aber wenigstens laut Hersteller biologisch abbaubar, lösen sich also im Wasser auf und sollten den Kanal nicht verstopfen.

Damit die Tücher wie der Name schon sagt feucht sind, besitzen sie einen hohen Wasseranteil, der mit Konservierungsmitteln stabilisiert wird. Während ein Großteil der Produkte dafür wenig bedenkliche Stoffe verwendet, wurden in einem Intimtuch aber Methylparaben eingesetzt. Parabene stehen im Verdacht, das Hormonsystem des Menschen zu beeinflussen. In den beiden durchgefallenen Intimpflegetüchern wurden zudem noch PEG-Derivate gefunden.

Die AK rät angesichts des mäßigen Testergebnisses, lieber trockenes Toilettenpapier zu verwenden, das bei Bedarf mit Wasser befeuchtet werden kann. Mit dem Verzicht auf Feuchttücher vermeide man zudem "überflüssigen Eintrag von Chemikalien ins Abwasser, hilft Kosten für Kanalreinigungen zu reduzieren und verringert den Müll".

 

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Danke für Ihr Verständnis.

petera
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Feuchttücher gehören nicht ins WC

Mich störte das schön länger und ich machte mir Gedanken, welche Alternative sinnvoll wäre.
Seit 2 Jahren nehme ich statt der Feuchttücher normales Klopapier, auf dem ich eine einfache Körpermilch aus einer Pumpflasche aufbringe. Dieses entsorge ich dann übers WC.
Einfach anzuwenden und außerdem noch sehr günstig

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cockpit
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In der Körpermilch ist sicher Mikroplastik

enthalten, oder? Dann noch die Verpackung als Plastikflasche? Frage mich, ob das sinnvoll ist?

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Geerdeter Steirer
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Auch wenn es etwas fragwürdig ist mit der Körpermilch,..............

eines steht zu 100% fest das es um ein vielfaches besser ist als diese Feuchttücher welche dann die Kanalisation, die Rechen der Kläranlagen und dergleichen verstopfen und nur durch viel Mehrarbeit entsorgt werden müssen !!

Anno dazumal wischten sich die Leute mit zugeschnittenem Zeitungspapier den Allerwertesten aus.......

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