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KurzsichtigkeitSieht mein Kind schlecht?

Generation Sehschwäche: Die Zahl der Brillenträger steigt, immer mehr Kinder sind kurzsichtig. Was den Augen hilft und was ihnen schadet.

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Brother and sister using mobile phones at home
Jedes zweite Kind ist kurzsichtig © (c) Getty Images/fStop (Vladimir Godnik)
 

Krise im Klassenzimmer: Schüler X, nennen wir ihn Paul, gehört zur patscherten Sorte. Statt im Sportunterricht den Ball zu fangen, greift er ins Leere. Auch beim Lesen stellt er sich ungeschickt an. Seine Augen sind zugekniffen, der Körper angestrengt Richtung Tafel gelehnt: Trotzdem schafft er es nicht, die Buchstaben zu erkennen. Auf seine Lehrer und die Eltern wirkt Paul unkonzentriert. Er macht viele Fehler und hat oft Kopfweh. Was tun? 

„Hier ist es sinnvoll, zuerst die Augen der Kinder überprüfen zu lassen“, rät Gabriele Machhammer, die Steirische Landesinnungsmeisterin der Augenoptiker und Optometristen. Hinter vermeintlichen Lernproblemen könnte nämlich auch eine Sehschwäche stecken, die bei Kindern oft unentdeckt bleibt. Vor allem die zunehmende Kurzsichtigkeit entwickelt sich immer mehr zum Problem. Studien zeigen, dass in Europa mittlerweile jeder zweite junge Mensch von Kurzsichtigkeit betroffen ist. Deutliche Zahlen, die vom asiatischen Raum allerdings noch übertroffen werden. 84 Prozent aller chinesischen Kinder leiden unter Kurzsichtigkeit, rund 90 Prozent der Studenten tragen eine Brille.

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