Die Nummer ihres Festnetztelefons war ihr entfallen, deshalb schickte sie diese kurz vor dem Interview per SMS. Als sie das Telefon abhebt, spricht sie in langen, eloquenten Sätzen und mit bestimmtem rollenden „R“, manchmal schummeln sich Begriffe aus ihrer zweiten Muttersprache Englisch dazwischen. Nichts deutet darauf hin, dass Helga Rohra seit zehn Jahren mit der Diagnose Demenz lebt.