Infektionen mit Rhino- oder RS-Viren (Respiratorisches Synzytial-Virus; RSV) von Babys führen zu einem erhöhten Risiko für Asthma im Kindesalter. Ein internationales Expertenteam mit Beteiligung der „Globalen Patientenplattform für Allergien & Atemwege“ mit Sitz in Wien hat jetzt das Wissen dazu bewertet. Die Übersichtsarbeit aus vorhandenen Daten sollte den „Zusammenhang zwischen Infektionen der unteren Atemwege (LRTI) im Kindesalter mit RSV, Rhinoviren oder Infektionen mit Parasiten (Wurminfektionen; Anm.) und dem Risiko für die Entwicklung von Asthma und allergischen Erkrankungen untersuchen“, wie die Experten in der Online-Publikation der Fachzeitschrift „Allergy“ feststellen.
Bei Kindern
Schnupfen und RSV begünstigen Asthma
Forschende haben untersucht, ob Erkältungs- und RS-Viren sowie Wurminfektionen das Risiko an Asthma zu erkranken oder Allergien zu entwickeln, erhöhen.
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