„Wir zwei gehören zusammen, wir sind eins“, sagte Günter Grabner Anfang der Woche zu Viktor Schwabl. Denn der Jüngere, Schwabl, hatte dem Älteren, Grabner, vor fünf Jahren das Leben gerettet. Im August 2019 wurde bei dem heute 63-Jährigen akute myeloische Leukämie diagnostiziert, eine besonders aggressive Form von Blutkrebs. Für eine erfolgreiche Therapie benötigte Grabner eine Stammzellenspende – und diese kam eben von Schwabl. Der Anruf, dass seine Spende das Leben eines Menschen retten könnte, kam „nicht einmal ein Jahr nachdem ich mich registriert hatte“.