„Es war nur so ein kleiner Stich“, sagt Heribert Haidenhofer. Seine Frau Irmtraud hat in ihrem Garten in der Obersteiermark gearbeitet, als sie ein Insekt in die Hand gestochen hat. Herr Haidenhofer vermutet, dass es eine Tigermücke war. Stunden später waren Hand und Arm seiner Frau stark angeschwollen, in der Nacht ist hohes Fieber hinzugekommen, über dem Handgelenk zeigte sich eine dunkle Verfärbung. Über eine Zwischenstation am LKH Bruck wurde Frau Haidenhofer ans Universitätsklinikum Graz an die Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie verlegt. Binnen etwa zwölf Tagen musste die Obersteirerin mehrmals operiert werden. Denn die Diagnose lautete: Phlegmone.