Woher kommt’s, wen trifft’s – und wie wird man die Frühjahrsmüdigkeit wieder los? „Es ist letztendlich ein Anpassungsprozess des Körpers an die sich verändernde Jahreszeit“, sagt Christa Roth-Sackenheim. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Ihr zufolge handelt es sich bei der Frühjahrsmüdigkeit um „uralte biologische Vorgänge, die wir bei vielen Lebewesen finden“. Während des Winters ist unser Körper im Energiesparmodus: Da wir weniger draußen sind, wird weder über die Haut noch über die Netzhaut Sonnenlicht aufgenommen. In der Folge schüttet das Gehirn mehr Melatonin aus, der Körper ist vermehrt auf Schlaf und Ruhe eingestellt. „Es gibt Experten, die sagen, das sei ein Überbleibsel des Winterschlafs“, sagt Christa Roth-Sackenheim. Im Frühling braucht manch ein Körper dann etwas mehr Zeit, um sich auf die längeren Tage, die kürzeren Nächte und höheren Temperaturen einzustellen.
Gääähn
Was hilft eigentlich gegen Frühjahrsmüdigkeit?
Frühjahrsmüdigkeit heißt das Phänomen, bei dem Menschen sich jahreszeitbedingt müde und abgeschlagen fühlen. Was man dagegen tun kann.
© Adobestock