Es ist ein Schicksal, eine konstante Bedrohung, die wir mit den Vertretern der Pflanzenwelt teilen: Wir sind den Angriffen von krank machenden Bakterien ausgesetzt. Nisten sie sich in unseren Körpern ein und werden zu übermächtig für die Immunabwehr, bekämpfen wir sie mit Antibiotika, die wir in Pillenform zu uns nehmen. Doch was machen Pflanzen, wenn sie von Bakterien angegriffen werden? Wenn zum Beispiel Fressfeinde die äußere Hülle zerstören und die Pflanze somit einem krank machenden Angriff ausgesetzt ist? Sie wehren sich mit Schutzstoffen: Diese Stoffe wirken antibakteriell und antifungizid - also gegen Pilzerkrankungen - und werden unter dem Begriff "sekundäre Pflanzenstoffe" zusammengefasst. Es scheint daher nicht so weit hergeholt, dass zum Beispiel Kren als natürliches Antibiotikum bezeichnet wird, oder?
Gute Frage
Wirkt Kren wirklich wie ein Antibiotikum?
Können Lebensmittel antibiotisch wirken? Wenn ja, wie machen sie das? Einblicke in das Verteidigungssystem der Pflanzen - das auch uns gesund erhalten kann.