Gegen Strenge''Kinder, die hart erzogen werden, werden gehässig und gemein''

Erziehungscamps: Nur eine von vielen aktuellen Forderungen nach mehr Strenge Kindern gegenüber. Was Abstiegsängste damit zu tun haben. Und warum harte Erziehung harte Menschen formt.

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Müssen Eltern tatsächlich wieder mehr Strenge walten lassen? © (c) Getty Images/iStockphoto (AndreyPopov)
 

Erziehungscamps. Das wäre - neben Sicherheitsdetektoren und Personenkontrollen - die adäquate Antwort auf gewaltbereite Jugendliche an Wiener Schulen, zumindest wenn es nach Wiens Vizebürgermeister Dominik Nepp (FP) geht. Er bezieht sich damit auf eine Reihe von Vorfällen in Wiener Schulen, die von Handgreiflichkeiten über sexuelle Übergriffe bis zu Messerstechereien reichte.

Kommentare (3)
4VYNX08ACGY2G8LP
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Mimimi

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Lamax2
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Härte falsch verstanden

Wieso schließt eine härtere Erziehung mit genauen Grenzen Vertrauen, Feinfühligkeit und Liebe aus? Was die Sicherheit betrifft, so ist eine strenge Erziehung sicher auch von Vorteil. Das heutige Herumgehätschle erzeugt Unsicherheit und Aggression.

Nixalsverdruss
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Aber wo sollen dann ...

... die künftigen Politiker herkommen, wenn die Kinder nicht hart, ohne Vertrauen, Sicherheit und Feinfühligkeit erzogen werden? Wie sollen sie dann gehässig, gemein und im Grunde nicht gesellschaftsfähig werden? Sind das nicht die Grundlagen für die heutige "Ellbogengeneration in der Politik?