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Was tun bei MobbingWenn sich Kinder gegenseitig fertigmachen

Sticheln, ausgrenzen, prügeln: Wann spricht man eigentlich von Mobbing? Und was können Eltern tun, wenn das Kind betroffen ist? Was Experten raten.

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Mobbing ist das Schreckgespenst aller Eltern
Mobbing ist das Schreckgespenst aller Eltern © (c) pressmaster - stock.adobe.com
 

Es ist viel mehr als ein Trendwort. „Mobbing“ hat in den Köpfen von Eltern und Kindern bereits tiefe Wurzeln geschlagen. Schon bei kleinen Konflikten steht die Frage im Raum: Ist das normal unter Kindern? Wird mein Kind gemobbt? Oder mobbt es gar selbst? Viele Fragen, wenig Klarheit. Dass Kinder immer früher in die digitale Welt einsteigen, macht die Grenzziehung nicht einfacher. Cybermobbing ist das Schreckgespenst aller Eltern, die ihren Nachwuchs erstmals mit einem Handy ausstatten. Wie kann man die Kinder also schützen – vor anderen und vor sich selbst?

Ein ernstes Thema, bei dem man als Elternteil aber nicht gleich den Humor verlieren dürfe, sagt Elisabeth Eder-Janca, Medienpädagogin und Saferinternet-Expertin: „Bitte immer mitdenken: Es geht allen so. Ihr müsst nicht perfekt sein. Holt euch Information und Unterstützung!“ Und zur Einordnung in die Mobbing-Schublade schickt sie voraus: „Eine böse Nachricht ist noch kein Cybermobbing. Der Begriff wird schon sehr inflationär verwendet. Zugleich muss man das Kind aber ernst nehmen. Auch wenn uns manchmal eine Meldung auf WhatsApp lächerlich vorkommt – das Gefühl des Kindes ist wichtig.“

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