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SchadstoffbelastungGutes Zeugnis für Bio-Vollkornspaghetti, Probleme bei konventionellen

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat sich Vollkorn-Pasta in Form von Spaghetti genauer angeschaut und auch mit konvetionellen Pasta-Produkten verglichen.

Spaghetti, Warentest,
Ohne Schadstoffbelastung kommen mehrere Spaghetti-Sorten aus © (c) pololia - stock.adobe.com
 

Ein Test der Arbeiterkammer Oberösterreich stellt Bio-Vollkornspaghetti ein gutes Zeugnis aus, bei konventionellen Produkten gab es jedoch Beanstandungen: Hier wurden bei den meisten Schimmelpilzgifte und Pestizid-Rückstände gefunden, wie die Konsumentenschützer am Mittwoch berichteten.

Neun Produkte aus dem Supermarkt wurden im Labor der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) untersucht. Bei fünf handelte es sich um Bioware, bei den restlichen um Produkte aus konventioneller Erzeugung. In den Bio-Nudeln wurden keinerlei Schimmelpilzgifte und Pestizid-Rückstände gefunden. Bei den konventionellen war aber nur eine von vier Marken frei davon. Allerdings wurden nirgends Grenzwertüberschreitungen festgestellt.

Test

Das vollständige Testergebnis gibt es auf der Website der Arbeiterkammer Oberösterreich

Gute Qualität auch um wenig Geld 

Das Schimmelpilzgift Deoxynivalenol könne laut Experten ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier darstellen. Beim Menschen können Magenschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Husten, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten und langfristig auch Gesundheitsschäden hervorgerufen werden, so die Verbraucherschützer.

Der Preis für die getesteten Nudeln lag zwischen 79 Cent und 2,49 Euro je 500 Gramm. Zwei Produkte ohne bedenkliche Rückstände waren bereits um 99 Cent zu haben.

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