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CoronavirusAbschiednehmen in Zeiten der Pandemie: Ohne Ende, kein Anfang

Die Coronakrise hat es für viele Angehörige unmöglich gemacht, von ihren Lieben Abschied zu nehmen. Drei Menschen, die täglich mit dem Tod zu tun haben, erklären, warum es einen letzten Akt braucht. Vor allem für die Lebenden.

 

Marion Stippichs Stimme ist klar und resolut. Sie ist eine Frau, die es gewohnt ist, der Angst den Zahn zu ziehen, medizinische Fachbegriffe in die Sprache der Patienten und Angehörigen zu übersetzen und vor allem immer wieder zu erklären, ohne dabei müde zu wirken. Manchmal verstummt sie aber. Nämlich dann, wenn die Lichter gedimmt und die Alarme an den lebenserhaltenden Maschinen leiser gestellt werden. Wenn ein Kreuz ins Zimmer gebracht wird und da einfach nur eine Hand ist, die gehalten werden muss.

Marion Stippich, Intensivschwester am Klinikum Klagenfurt  CMZ – Chirurgisch Medizinisches Zemtrum
Marion Stippich, Pflegeleiterin Klinikum Klagenfurt Foto © (c) Weichselbraun Helmuth
Marion Stippich arbeitet seit 40 Jahren in der Intensivpflege am Klinikum Klagenfurt. 53 Intensivbehandlungsbetten liegen unter der pflegerischen Leitung der 58-Jährigen. Hier in der Intensivstation, zwischen den Monitoren, Schläuchen und lebenserhaltenden Maßnahmen, ist der Tod Teil des Lebens.

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