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Wilde Tiere und PalmsaftUngewöhnliche Jobs rund um die Welt

Palmsaft-Sammler, Skilehrer und Concierge oder Sicherheitsmanagerin bei Wilderness Air: Die ungewöhnlichsten Jobs rund um die Welt.

 

Palmsaftsammler (Toddy Tapper) im Paradies.

Umrahmt von weißen Sandstränden finden Gäste auf Dhuni Kolhu ein Eco-Resort. Aber auch ein Blick in die Wipfel der Palmen lohnt sich. Denn es ist gut möglich, dass sie dort oben in schwindelerregender Höhe Haroon Ibrahim, den Toddy Tapper des Resorts – einen Palmsaft-Sammler – entdecken. Schon als Kind liebte Haroon es, auf Palmen zu klettern und hatte den Wunsch, dieses sehr alte und traditionelle Handwerk zu erlernen. Um den wertvollen Nektar zu gewinnen, ist ein sehr aufwändiger Ernteprozess nötig.

Durch das wiederholte Anschneiden von reifen Blütenständen. gewinnt er den Saft der Kokosblüte, der dann in einem speziellen Behälter, dem sogenannten Badhi, aufgefangen wird. Dieser wohlschmeckende Saft muss entweder erntefrisch genossen oder zügig weiterverarbeitet werden, da sonst ein natürlicher Gärungsprozess einsetzt. Palmsaft enthält bis zu 15 Prozent Zucker und kann auch zu Palmwein oder Palmessig vergoren werden. Haroon empfiehlt den Gästen von Coco Palm Dhuni Kolhu, den intensiv nach Kokos schmeckenden und erfrischenden „Toddy“ pur und gleich am Morgen zu genießen, direkt, nachdem dieser frisch gezapft wurde. So soll der Saft, der voller wertvoller Mineralien und Spurenelemente ist, auch am gesündesten sein.
Haroon Ibrahim, Palmsaftsammler Foto ©

Sicherheitsmanagerin bei Wilderness Air.

Als Kirsty Henderson jünger war, flog sie bei einem Familienurlaub das erste Mal über das Okavango Delta in Botswana und war fasziniert von der wunderschönen Landschaft. Heute arbeitet sie bei Wilderness Air als Sicherheitsmanagerin für Botswana. Dort ist es ihre Aufgabe, die Sicherheit der Gäste auf den Wilderness Air Flügen zu gewährleisten. Sie fliegt drei Mal die Woche, aber verbringt die meiste Zeit im Büro, um Berichte zu verfassen und Lösungen für Probleme zu finden. Einzigartig ist die wunderschöne Aussicht über die entlegensten Gegenden der afrikanischen Wildnis. „Ich freue mich über die Reaktionen, die wir oft von den Gästen von Wilderness Safaris erhalten, insbesondere von denen, die Botswana zum ersten Mal besuchen. Die Aufregung in ihren Gesichtern zu sehen ist immer unbezahlbar“, sagt Kirsty Henderson.

Kirsty Henderson, Sicherheitsmanagerin Wilderness Air Foto ©

Skilehrer und Concierge zugleich.

Bei Bramble Ski, dem größten Anbieter für Luxus-Chalets in den Alpen, ist der Privatskilehrer und Concierge in Personalunion. Er begrüßt die Gäste bei der Ankunft, koordiniert das Ski Equipment und fährt mit den Gästen Ski. Außerdem organisiert er für die Gäste den besten Tisch im Restaurant, empfiehlt ihnen einen schönen Aussichtspunkt für den Sonnenuntergangs-Drink, bucht Heliskiing oder hilft dabei, noch schnell ein hochwertiges Geburtstagsgeschenk für den Liebsten zu besorgen.  Wenn die Gäste einen Fahrservice gebucht haben, organisiert er auch die pünktliche Abholung von der Piste, dem Restaurant oder der Bar.

Concierge und Skilehrer in Personalunion Foto ©

Ökologin Lorraine Doyle.

Lorraine Doyle, die früher Krankenschwester auf einer Intensivstation war, ist heute leidenschaftliche Naturschützerin und eine der wenigen Frauen in der Safari-Szene Afrikas. Doyle stellt sicher, dass die Luxus-Lodges und das private Wildreservat den höchsten Nachhaltigkeitsrichtlinien folgen, um dabei nicht nur die wilden Tiere, sondern auch die einheimische Pflanzenwelt auf fast 35.000 Hektar atemberaubender Wildnis im südafrikanischen KwaZulu Natal zu erhalten. Ihren großen Erfahrungsschatz bringt Doyle in vielen Rollen bei Thanda Safari ein.

Als ausgebildeter Safari Guide und Ranger, besitzt sie die höchste Qualifikation im Reservat. Geboren und aufgewachsen in Bulawayo, Simbabwe, wurde ihre Leidenschaft für die Natur unter anderem durch Besuche der Victoriafälle, des Hwange-Nationalparks oder der Ruinenstadt Great Zimbabwe geprägt.

Vor Kurzem hat sie im Wildreservat ein neugeborenes Nashorn gepflegt, das zusammen mit seiner Mutter in einem Behandlungs-Boma gehalten wurde. Dies schützte es vor hungrigen Löwen und Hyänen, während es sich von einer Infektion erholen konnte, welche es sich bei der Geburt eingefangen hat. Doyle ist außerdem verantwortlich für die medizinische Behandlung von mehreren Geparden – darunter ein Männchen mit Beinbruch, wodurch dessen Jagdfähigkeit beeinträchtigt ist – und ein Weibchen, welches sich gerade von einem Hyänenbiss erholt.

Lorraine Doyle, Wildlife Managerin Foto ©

Imkerin für den Honig der Burg Schwarzenstein.

Inge Haak ist Imkerin auf der Burg Schwarzenstein und erntet je nach Wetterbedingungen ein bis zwei Mal im Jahr den Honig der Bienen, welcher in den Gerichten und Getränken der Burg Schwarzenstein Verwendung findet. Inge Haak legt großen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Bienen und stellt auch die Wichtigkeit des Berufes in den Vordergrund: „Imker leisten einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz, indem die Bestäubung der für den Menschen wichtigen Nutzpflanzen wie zum Beispiel die Obstbäume, den Raps aber auch Beerenobst wie Himbeeren und Johannisbeeren sichergestellt wird.“

Auf die Burg Schwarzenstein kommt sie immer gerne, um sich um die Bienen zu kümmern und die Aussicht über die wunderschönen Weinberge zu genießen. „Der Standort Burg Schwarzenstein ist wirklich ein besonderer, da die Bienen geschützt, aber zugleich mitten in der Natur stehen. Eine Lindenallee und genügend Wasser auf dem Gelände kommen den Bienen ebenfalls zugute“, erklärt Inge Haak.

Inge Haak, Imkerin Foto ©



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