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CoronavirusStudie: Wärme im Sommer wird Pandemie kaum bremsen

Auch das Pandemie-Geschehen in warmen Ländern wie Brasilien, Ecuador und Australien liefere Hinweise für diese These.

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© APA/HANS PUNZ
 

Die höheren Temperaturen im Sommer werden die Corona-Pandemie einer Studie zufolge kaum bremsen. Statistische Auswertungen deuteten daraufhin, dass heißeres Wetter und eine höhere Luftfeuchtigkeit die Ausbreitung des Virus nur in geringem Maß beeinflussen, hieß es in einer Studie der US-Universität Princeton, die am Montag im Fachmagazin "Science" veröffentlicht wurde.

Der Einfluss der klimatischen Bedingungen auf den neuartigen Erreger sei gering. Zwar beeinflusse eine höhere Luftfeuchtigkeit die Ausbreitung anderer Coronaviren und der Grippe, im Fall des neuen Erregers SARS-CoV-2 sei aber das Fehlen einer "weitverbreiteten Immunität" entscheidend, schrieben die Forscher. Daher werde sich das Virus unabhängig von den klimatischen Bedingungen schnell ausbreiten.

Auch das Pandemie-Geschehen in warmen Ländern wie Brasilien, Ecuador und Australien liefere Hinweise für diese These. "Es scheint, dass das Klima die Verbreitung (des Virus) derzeit nicht reguliert", erklärte die Princeton-Forscherin Rachel Baker.

Die Forscher gehen davon aus, dass das Wetter erst dann zu einem entscheidenden Faktor wird, wenn große Teile der Bevölkerung immun gegen den Erreger sind und das neuartige Coronavirus zu einer saisonalen Erkrankung werde. Dies sei auch bei der durch andere Coronaviren ausgelösten Erkältung zu beobachten, die vor allem im Winter außerhalb der Tropen auftrete, erklärte der Mit-Autor der Studie, Bryan Grenfell.

Kommentare (7)

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lombok
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Es stimmt einfach nicht!

Jede Menge anderer Studien bescheinigen, dass Hitze mithilft, Corona zu beenden. Es kann in der Vielzahl an Vorkehrungen nur gut sein, wenn auch der Faktor Hitze dazu beiträgt.

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hermannsteinacher
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HITZE

ist mehr als nur Wärme.

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AloisSteindl
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Experten

Hier steht eine Veröffentlichung der Uni Princeton gegen einen eifrigen Poster; es kann sich jeder aussuchen, wem er mehr vertraut.
Es ist ja keineswegs so, dass man diese Beobachtung zum ersten Mal hört. Wenn man sich etwas herumgelesen hat, ist keine Zuversicht feststellbar, dass die Sommerhitze viel hilft. Man muss es schon sehr fest glauben wollen.

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scionescio
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Es scheint, es deutet, ... man stochert wie üblich im Nebel, aber es passt zum Narrativ des Herrn Kurz : Nur sein beherztes Handeln hat uns vor dem Tot bewahrt - und sonst nichts!

Es gibt anscheinend schon einen Einfluss - aber der ist ja angeblich nur gering - und trotzdem flaut die Anzahl der Infizierten in Europa überall ab . Anscheinend breitet sich das Virus auch nicht so dramatisch schnell, wie von manchen Virologen prognostiziert, aus, sondern konzentriert sich auf ein paar Cluster (Italien ohne die Lombardei mit ihrem desolaten Gesundheitssystem wäre nicht dramatisch auffällig) und flaut dann eben nach einer gewissen Zeit wie bei einer Grippewelle wieder ab - sogar in Weißrussland!
In Ländern die gesamte Bevölkerung über einen Kamm zu scheren, ist an Sinnlosigkeit nicht zu überbieten: dass für alle Kärntner bei 8 Infizierten die gleichen Maßnahmen gelten wie für die Wiener ist nur mehr lächerlich!

Mit 5 Minuten Googeln findet man andere Studien, die das Gegenteil behaupten - aber die Message Control gibt die Linie vor und wenn man zu schnell zur Normalität zurückkehrt, könnten ja mehr Bürger ins Zweifeln kommen, ob der ganze Aufwand tatsächlich in diesem Ausmass nötig und angemessen war.

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WASP
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Nur sein beherztes Handeln hat uns vor dem Tot bewahrt - und sonst nichts!

Na dann sollten Sie sich aber bei Hrn. Kurz bedanken!

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samro
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Princeton-Forscherin Rachel Baker steht also unter der messagecontrol unseres bk?
JAAAAAAAAAAA?????????

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samro
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waerme

auch das rkihat von anfang an angezweifelt dass das virus durch den sommer und die hitze vergehen wird.
iran, das zum februar schon viel waermer war haette dies auch gezeigt.
nur die die mit lauter lustigen theorien das virus zu einer grippe machen wollen setzen noch immer drauf.

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