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AK-Test zeigt aufSo "versalzen" ist unser Mischbrot

Butterbrot mit einer Prise Salz drauf? Lieber nicht, denn im Mischbrot ist oft schon sehr viel Salz drin. Das zeigte eine Untersuchung der Arbeiterkammer Oberösterreich. Das Ergebnis: Zum Teil mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis Salz in nur vier Scheiben Brot.

Loaf of brown bread on wood, partial view
AK-Test zeigt: Hoher Salzgehalt in zehn von 16 Mischbroten gefunden © (c) Getty Images/Westend61 (Westend61)
 

Wie viel Salz steckt in Brot? Eine Untersuchung von Mischbroten durch die AK Oberösterreich zeigt: Fast zwei Drittel der getesteten Brote weisen einen hohen Salzgehalt auf.

Ziel war es, den Salzgehalt (Natriumchlorid) in dem aus Roggen- und Weizenmehl hergestelltem Mischbrot, auch Haus- oder Schwarzbrot genannt, zu bestimmen, berichtete die AK am Donnerstag. Dafür kauften die Konsumentenschützer jeweils drei Wecken von 16 Sorten Brot. Aus diesen drei Produkten wurde von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit die Stichprobe pro Sorte ermittelt, um Ausreißer abzufangen. Im Durchschnitt muss man mit 1,57 Gramm Salz pro 10 Deka rechnen, am wenigsten vom weißen Gold war im Mischbrot von Haubi's Genussbäckerei mit 1,24 pro 100 Gramm.

Folgen für den Körper

Ein hoher Salzkonsum gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Oft verbirgt sich unerwartet viel Salz in verarbeiteten Lebensmitteln wie eben Brot. "Es geht uns darum, bewusst zu machen, dass es einen Unterschied im Salzgehalt der einzelnen Produkte gibt und dass es sich lohnt, etwa beim Bäcker nach einem Brot zu fragen, das weniger gesalzen ist", riet Ulrike Weiß, die Leiterin des Konsumentenschutzes der AK OÖ.

Und jetzt? Worauf Konsumenten achten sollten

Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lauten täglich nicht mehr als sechs Gramm Salz und zumindest vier Scheiben Brot (200 Gramm). Nach dieser Rechnung wäre die Tagesdosis mit vier Schnitten - je nach Sorte - zu 41 bis 64 Prozent erfüllt. Auch das britische Nährwertampelsystem macht den hohen Salzgehalt deutlich, zehn Proben waren rot, sechs gelb. "Wir finden die Nährwertampel gut und möchten, dass es so eine Skala auch in Österreich gibt", wünschte sich Weiß eine ähnlich plakative Kennzeichnung im heimischen Handel.

  • Wer an einen sehr salzigen Geschmack gewohnt ist, kann versuchen, schrittweise auf salzärmere Brotsorten umzusteigen.

  • Achten Sie bei verpackten Broten auf das Etikett um salzärmere Alternativen zu wählen. Der Salzgehalt sollte zumindest unter 1,5 Gramm pro 100 Gramm liegen.

  • Für lose Ware vom Bäcker oder aus der Backbox besteht keine Pflicht zur Nährwertkennzeichnung. Viele haben aber Rezepturberechnungen vorliegen. Erkundigen Sie sich danach.

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Danke für Ihr Verständnis.

ratschi146
1
8
Lesenswert?

und wieviel....

Zusatzstoffe, Backhilfsstoffe und Sonstiges ist dazu noch enthalten....

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