AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

HagebuttenPowerfrüchte für die Schnupfenzeit

An Wegrändern, in Parks und Gärten tragen die Rosen jetzt ihren von rot bis orange leuchtenden Fruchtschmuck zur Schau. Warum Sie sich davon mehr als ein Scheibchen abschneiden sollten.

Die Hagebutten von „Vitaminrosen“ bieten sich als Wildobst auch zum Naschen an © (c) marchibas - stock.adobe.com
 

Im Volksmund werden sie liebevoll Hetscherl genannt: Man muss sie auch schlichtweg lieben, die Hagebutten. Sie punkten an grauen Herbsttagen nämlich nicht nur mit belebender Optik, sondern auch mit einem extrem hohen Gehalt an Vitamin C. Damit sind sie eine willkommene Unterstützung für unser Immunsystem. 

Mit bis zu 2 Gramm Vitamin C in 100 Gramm Fruchtschalen sind die hübschen Hetscherl echte Powerfrüchte. Die Hagebutten von „Vitaminrosen“ wie Hundsrose (Rosa canina), Heimischer Apfelrose (Rosa villosa), Essigrose (Rosa gallica) oder Raublättriger Rose (Rosa jundzillii) bieten sich als Wildobst zum direkten Naschen oder Trocknen an.

Das Rezept

Ideal zur Marmeladenherstellung geeignet sind vor allem die Rotblättrige Rose (Rosa glauca) und die Alpenrose (Rosa pendulina). Pflücken Sie hierfür nach dem ersten Frost 500 Gramm Hagebutten und waschen Sie diese mit kaltem Wasser. Die Hetscherl werden dann mit einem viertel Liter Apfelsaft, 200 Milliliter Wasser, zwei Gewürznelken und einer Stange Zimt solange gekocht, bis ein Mus entsteht. Nehmen Sie den Topf vom Herd und streichen Sie die Masse durch ein Sieb. Fügen Sie 250 Gramm Gelierzucker (2:1) sowie die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone hinzu. Noch einmal erhitzen und unter Rühren fünf Minuten kochen. Ist die Gelierprobe geglückt, kann die Marmelade in sterile Gläser abgefüllt werden. Perfekt als Geschenk, zum Kekse backen und selbst genießen!

„Die Hagebutte ist botanisch gesehen wie die Erdbeere eine sogenannte Sammelnussfrucht. Das Fruchtfleisch ist der fleischige, erweiterte Blütenboden, der die eigentlichen Früchte, die Nüsschen, krugartig umschließt“, erklärt Katja Batakovic, die fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

 

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren