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KonsumententestGute After-Sun-Produkte müssen nicht teuer sein

After-Sun-Produkte unter der Lupe: Naturkosmetik und günstige Eigenmarken schnitten bei Test gut ab, klingende Namen fielen durch. Und: Konsumentenschützer warnen vor überzogenen Versprechungen.

After-Sun-Produkte können keinen Sonnenbrand beheben © (c) Carmen 56 - stock.adobe.com
 

Gute After-Sun-Produkte müssen nicht teuer sein. Bei einem Test der Zeitschrift "Ökotest", über den die Arbeiterkammer OÖ am Donnerstag berichtete, haben neben Naturkosmetik vor allem günstige Eigenmarken gut abgeschnitten, während klingende Namen durchfielen.

Die Konsumentenschützer warnen aber vor überzogenen Versprechungen: Die Produkte können einen Sonnenbrand zwar lindern, aber nicht heilen.

29 Lotionen, Gels und Sprays wurden auf ihre Inhaltsstoffe untersucht. 15 Produkte schnitten "sehr gut" und fünf "gut" ab. Unter diesen Vorzugsschülern sind alle elf getesteten zertifizierten Naturkosmetika, aber auch billige Eigenmarken diverser Ketten. Unter den fünf "Nicht Genügend" befinden sich hingegen namhafte Marken. Die Preisunterschiede sind mit 92 Cent bis 40 Euro für 200 Milliliter hoch.

Problematischer Inhalt

Bei den Schlusslichtern wurden oft problematische Inhaltsstoffe beanstandet - etwa der künstliche Duftstoff Lilian, der sich laut Ökotest in Tierversuchen als fortpflanzungsschädigend erwiesen hat, aber auch sogenannte PEG/PEG-Derivate, die die Haut durchlässiger für körperfremde Stoffe machen. Zudem enthielten die meisten konventionellen Produkte synthetische Polymere, also umweltschädliches Plastik.

Achtung! Falsche Versprechen

Die Konsumentenschützer warnen vor überzogenen Werbeversprechen - wie etwa dem Zusatz "SOS Anti-Rötung", der in einem Fall zu einer Abwertung geführt hat. Denn After-Sun-Produkte können die Haut zwar kurzfristig kühlen und Feuchtigkeit zuführen, aber keinen Sonnenbrand beheben. Wenn sich Kinder einen großflächigen Sonnenbrand geholt haben, sollte man zum Arzt gehen, empfehlen Experten. Auch Erwachsenen wird geraten, medizinische Hilfe zu suchen, sobald sich Bläschen bilden oder Übelkeit und Schüttelfrost dazu kommt.

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