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Weiterbildung im JobWie Sie von Bildungskarenz profitieren können

Warum Bildungskarenz im Trend liegt, wer sie nutzen kann und was Antragsteller bedenken sollten. Die wichtigsten Fragen und Antworten für alle Erwerbstätigen, die ihre berufliche Qualifizierung verbessern möchten.

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Rund 9500 Personen nutzten im Vorjahr die Bildungskarenz, um ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen
Rund 9500 Personen nutzten im Vorjahr die Bildungskarenz, um ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen © (c) Peter Atkins - stock.adobe.com
 

Das Interesse am Modell der Bildungskarenz steigt in Österreich kontinuierlich: Wurde es 2015 von 8792 Personen genutzt, waren es 2018 bereits 9507 Personen. „Die intensive Nutzung dieses Angebots zeigt, wie ernst berufliche Qualifizierung von vielen Personen genommen wird“, sagt dazu der steirische AMS-Geschäftsführer Karl-Heinz Snobe. Denn anders als bei einem sogenannten Sabbatical geht es bei der Bildungskarenz nicht um eine längere Auszeit vom Job für eine Weltreise oder die Freiwilligenarbeit für eine Hilfsorganisation, um nur zwei Beispiele zu nennen. „Der Sinn der Bildungskarenz ist, erwerbstätigen Menschen die Chance zu geben, im gesicherten Rahmen eine Schule oder ein Studium abzuschließen, um danach mit höherem Ausbildungsniveau beim gleichen Unternehmen weiterzuarbeiten, was zur Absicherung des Arbeitsplatzes beiträgt und eventuell auch das Einkommen verbessert“, bringt es der stellvertretende Leiter des AMS Kärnten, Peter Wedenig, auf den Punkt. Der Vorteil für den Arbeitgeber? „Er nutzt die Ressourcen im eigenen Betrieb, stärkt das Potenzial seiner Mitarbeiter, statt neue Arbeitskräfte suchen zu müssen, was angesichts des aktuellen Fachkräftemangels immer wichtiger wird“, fügt Wedenig hinzu. Welche Firmen die Chance nutzen? „Das geht querbeet“, sagen die AMS-Experten. Auch die Bildungskarenznutzer sind bunt gemischt. „Tendenziell sind es aber mehr Frauen.“  Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

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