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TabubruchDas erste Vagina-Museum der Welt soll in London eröffnen

Vaginas, Vulvas und die weibliche Anatomie - darum soll es in dem geplanten Vagina-Museum in London gehen. An der Projektfinanzierung hapert es aber noch.

Soll ab November 2019 Tabus brechen: das erste Vagina-Museum der Welt © Instagram
 

Das Penismuseum in Reykjavík (Island) ist ein wahrer Touristenmagnet. Ein weibliches Gegenstück gibt es bislang noch nicht. Doch das soll sich jetzt ändern. Bereits im November soll in Camden Market (London) das weltweit erste Vagina-Museum eröffnen.

"Es existiert ein Penismuseum in Island, und das ist wirklich cool. Aber nirgendwo auf der Welt gibt es ein echtes Vagina-Museum. Wir waren ganz schön verärgert, als wir das rausgefunden haben. Dann dachten wir, es gibt nur einen Weg, das zu beheben: eines zu eröffnen", erklärt Erfinderin Florence Schechter ihr Vorhaben.

Aufklärungsarbeit leisten

Im gesellschaftlichen Diskurs gilt der weibliche Intimbereich nach wie vor als Tabuzone. "Mit einem Vaginamuseum können Menschen lernen, dass Vulvas und Vaginas nichts sind, wofür man sich schämen müsste", wird auf der Website des Museums entgegengehalten. Das Ziel der Erfinderin sei es Aufklärungsarbeit zu leisten. Vaginas, Vulvas und weibliche Anatomie sollen im Mittelpunkt der Ausstellungen stehen. Dadurch möchte man alle Themenbereiche rund um das weibliche Geschlecht von Stigmata befreien. Angefangen bei Gesundheitsfragen und Menstruation bis hin zu Sex und Körperbildern.

Eine Frage des Geldes

Zwar ist die Planungsphase schon sehr weit fortgeschritten, aber: An der Finanzierung des Projekts hapert es momentan noch. Deshalb hat die Erfinderin Florence Schechter einen Crowdfunding-Aufruf gestartet.

Bis 28. März 2019 hat sie 15,600 Pfund für ihr Vorhaben gesammelt. 300.000 Pfund zu generieren ist das Ziel.

Kommentare (1)

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awanagana
0
1
Lesenswert?

Na ja

Vielen Dank für diese Informationen! Na ja grundsätzlich macht es in Zeiten wie diesen natürlich schon Sinn, Aufklärungsarbeit bezüglich der Frau zu leisten, aber ich frage mich, ob das der richtige Ansatz ist. Es stellt sich auch die Frage, in wie viel Zeit sie die 15.600 Pfund zusammenbekommen hat.

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