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Architekturpreis Die besten Einfamilienhäuser 2018

Der Callwey-Verlag hat mit seinem Architekturpreis wieder nach den „besten Einfamilienhäusern“ im deutschsprachigen Raum gesucht. Das sind die Siegerprojekte.

Bereits zum achten Mal lobte der Callwey-Verlag heuer gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum und vier Partnern den Wettbewerb „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“ aus. Aus rund 180 Einreichungen aus allen Teilen Deutschlands, der Schweiz, Südtirols und Österreichs wählte eine Fachjury auch heuer wieder die besten 50 aus, um daraus das Siegerprojekt zu küren und darüber hinaus eine Auszeichnung und sechs Anerkennungen zu vergeben.

Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis ging diesmal an Thomas Kröger Architekten aus Berlin für ihr „Haus am Deich“ in Ostfriesland. Im Urteil der Jury heißt es: „Welch ein erfrischendes kleines Haus, das einerseits so daherkommt, als wäre es schon immer in dem ostfriesischen Dorf Ostrhauderfehn gestanden, mit seiner spezifischen Gestalt, den roten, kunstvoll gemauerten Backsteinen und den ebenso roten, lokal gebrannten Dachziegeln, die dem Haus seine monolithische Massivität geben. Andererseits springen einem die kreisrunden Öffnungen in den Außenwänden ins Auge. Sie erinnern an Moon Gates in einem traditionellen chinesischen Garten. Im Inneren öffnet sich ein beeindruckender Einraum mit einem mächtigen, tragenden Gebälk, angeblich der örtlichen Formtradition Gulfhaus entlehnt, nur massiver in Beton ausgeführt. East meets West, Tradition meets Moderne. Und das alles in Leer, Ostfriesland.“

(c) Jan Steenblock

Der Bau mit seiner charakteristischen Mauerung im Fischgrätverband von Thomas Kröger Architekten aus Berlin bietet 180 Quadratmeter Wohnfläche mit eindrucksvoll in Szene gesetzten Konstruktionselementen. Der Raumplan fällt unter unkonventionell.

(c) Jan Steenblock

Eine Auszeichnung gab es für „High Performance, Low Tech“ von Bearth & Deplazes Architekten aus der Schweiz: Die Jury war begeistert von der Schlichtheit des Gebäudes, „ohne dass es banal wirkt“. Das schmale, lange Haus kommt mit wenig Materialien aus: Holz, Beton und Faserzementplatten. Die langen Seiten des Gebäudes kennzeichnen raumhohe Fenster.

(c) JR

Bearth & Deplazes Architekten planten ein Plus-Energie-Haus im Dorf, bei dem besonderes Augenmerk auf die Gestaltung und Integration der technischen Anlage gelegt wurde. Innen wirkt das Haus wie eine beschirmte Veranda.

(c) JR

Anerkennung: Der Architekt Titus Bernhard liefert immer wieder „Häuser des Jahres“. Diesmal bekam sein Projekt in Gargnano eine „Anerkennung“. Stein und Holz schaffen hier ein besonderes Ambiente...

Fabian Holzherr

.. Die Bilder entstanden mit einer Kamera von 1924.

Fabian Holzherr

Anerkennung: Modersohn & Freiesleben Architekten schufen mit ihrem „Landhaus“ im deutschen Brandenburg ein kleines Architektenhaus (94 Quadratmeter Wohnfläche) mit Baukosten von nicht mehr als 106.000 Euro.

Maximilian Meisse

Ein Blick ins Hausinnere.

Maximilian Meisse

Anerkennung: Das Projekt „Kunstbau“ von Davide Macullo Architects mit Daniel Buren Artist in Rossa versteht sich als bewohnbare Skulptur. Die Streifen der Fassade sind ein Markenzeichen des Malers und Bildhauers Daniel Buren.

ZVEIGER

Hier das Hausinnere.

ZVEIGER

Eine Anerkennung heimsten auch Caramel Architekten aus Wien mit ihrem Projekt in Baden bei Wien ein...

(c) © Rois & Stubenrauch for The Wall Street Journal

... Es handelt sich um einen Neubau im Innenhof eines Grundstücks hinter einem alten Winzerhaus, das noch renoviert werden soll. 

ROIS & STUBENRAUCH

Eine der sechs „Anerkennungen“ ging an das Projekt von Innauer-Matt Architekten in Bürserberg in Vorarlberg. Von dem Zweitwohnsitz in Stadtnähe sagen die Planer: „Es ist ein Gebäude, das den Naturraum nicht nur passiv konsumiert, sondern in seiner Erscheinung und Nutzung bewusst an diesem teilhat.“

ADOLF BEREUTER

Ein Blick in das Hausinnere.

(c) © 2017 Adolf Bereuter, all rights reserved! Eine Weitergabe an Dritte behalten wir uns vor! Aussliesslich zur Verwendung für IM-Architekten

Eine der „Anerkennungen“ ging an das Projekt von Beer Bembé Dellinger Architekten in Oberbayern. Der streng strukturierte Riegel trennt Wohn- und Gästehaus. Tiefgarage und Schlafräume graben sich ins Erdreich hinein.

Stefan Müller-Naumann

Wohnhaus Nummer 103

Innen dominiert mit jeder Menge Holz die bayerische Gemütlichkeit.

(c) Stefan Mueller-Naumann (Stefan Müller-Naumann)

Der druckfrische Bildband zum Thema: „Häuser des Jahres“ von M. Scharnigg und K. Matzig, Callwey-Verlag, 280 Seiten, 61,70 Euro, zeigt die 50 besten Einreichungen zum Architekturwettbewewrb - mit Grundrissen und Plänen.

KK
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