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Kreislaufwirtschaft gestartetIkea nimmt alte Möbel gegen Geld zurück

Ikea will den Lebenszyklus seiner Möbel verlängern: Gegen Geld werden sie zurückgenommen und in der Fundgrube an neue Besitzer gebracht.

Der erste Schritt zur Rückgabe: Möbel fotografieren und die Bilder an Ikea schicken © IKEA
 

Unter dem Motto "Zweites Leben für deine Möbel" bietet Ikea in Österreich seit 9. Juli ein neues Service an: In jedem Einrichtungshaus in Österreich kann man nun gebrauchte Möbel des schwedischen Unternehmens zurückgeben, statt sie wegzuwerfen - und bekommt auch noch Geld dafür. In der Fundgrube wartet das Möbel auf einen neuen Besitzer.

Einer der Hintergründe: Lebenssituationen und Wohnbedürfnisse ändern sich auch in Österreich immer schneller. Oft muss oder will man sich von Möbeln trennen, die immer noch gut sind. "Hier setzen wir an: Wir schenken dem Möbelstück quasi ein neues, zweites Leben, anstatt es zu entsorgen“, erklärt Matej Hargas, Nachhaltigkeitsmanager von Ikea Österreich.

SO FUNKTIONIERT DIE RÜCKGABE

Wenn man ein Möbelstück hat, das man nicht mehr will, macht man daheim vier aussagekräftige Fotos von dem Möbelstück und lädt diese mit einer Kurzbeschreibung auf die IKEA-Website, wo sich ein ein entsprechendes Formular findet.
Mitarbeiter begutachten die Fotos und schicken dem Kunden einen Preisvorschlag per E-Mail. Dieser Preis kann bis zu 30 Prozent des letztgültigen Verkaufspreises betragen. Der Kunde kommt mit dem ausgedruckten Mail und dem zusammengebauten Möbel zum Rückkaufschalter. Stimmen die Angaben im Mail und das Möbel überein, bekommt der Kunde eine Guthabenkarte mit dem vereinbarten Preis. Das Produkt wird zum gleichen Preis in der Fundgrube verkauft, den sein Vorbesitzer erhalten hat – versehen mit dem Aufkleber "Zweites Leben", sodass jeder Käufer erkennen kann, dass es sich um ein gebrauchtes, zurückgebrachtes Produkt handelt.
www.ikea.at/zweitesleben

Nutzen kann dieses neue Service jede Privatperson in Österreich. Zurückgenommen werden Möbel folgender Produktkategorien: Schränke, Regale, Sideboards, Büroschränke, Drehstühle, Schreibtische, Esstische, Wohnzimmertische, Essplatzstühle, Kommoden, TV- und Mediamöbel und Gartenmöbel. Alle Produkte müssen in einem guten Zustand und zusammengebaut sein.

 

Kommentare (4)

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paulrandig
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Scheinheilig.

Dass die Möbel zusammengebaut sein müssen, ist schon eine Schikane. Denn transportiert werden können sie oft nur zerlegt. Weil aber die Metall-Verbindungsteile immer dünner und mittlerweile augenscheinlich auch schon aus Plastillin hergestellt werden, sind sie spätestens beim zweiten Aufbau kaputt. Und neue Möbel werden teilweise nur mehr einschnappend zusammengesteckt, sodass niemand mehr weiß, wie man sie jemals wieder auseinanderkriegt.

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ChihuahuaWelpe55
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Gibts ja schon!

Das ganze nennt sich Willhaben und teilweise werden Möble um einiges günstiger angeboten. Aber vll bekommt Willhaben damit Konkurenz und die Poster werden genötigt, die Ikea Möbel günstiger zu verkaufen ..

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gerbur
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@ChihuahuaWelpe55

Sehe ich auch so! Schon schräg, welche Preisvorstellungen viele Inserenten auf willhaben für ihre Möbel und anderen nicht mehr benötigten Dingen haben. Nur ca 10% der Angebote enthalten realistische Preisvorstellungen.

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Ichweissetwas
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Eine sehr gute Idee,

wenn man Glück hat, erwischt man ein schönes Stück zu kleinem Preis!

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