Der Blick schweift über das Gewässer, den sogenannten Bacino vor der Piazzetta San Marco und dem Canal Grande bis zur Basilika San Giorgio Maggiore und in die Weiten der Lagune. Die Terrasse des Hotels Gabrielli Sandwirth, die diese atemberaubende Kulisse wie auf einem Silbertablett serviert, ist das neueste „Nobel-Freiluftwohnzimmer“ der Serenissima.

Seit fünf Generationen und dem Jahr 1856 im Besitz der österreichischen Familie Perkhofer, wurde das historische Gästehaus – ursprünglich ein Palazzo aus dem 14. Jahrhundert – nach mehrjährigem Dornröschenschlaf und aufwändiger Restaurierung kürzlich als Fünf-Sterne-Hotel höchster venezianischer Eleganz neu aus der Taufe gehoben.

Dort, wo man sich heute in den Stockwerken unterhalb der Rooftopbar vom Luxus aus Marmor und Muranoglas beflügeln lässt, ließ sich am einstigen Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle der große Literat Franz Kafka für seine Liebesbriefe an seine Verlobte Felice Bauer inspirieren.

Viel anregender Geist liegt bis heute hier an der Riva degli Schiavoni in der Luft. Und spätestens mit einem Glas Prosecco in der Hand, die Meeresbrise im Gesicht und die Silhouette der Serenissima vor Augen wird es auch für Nicht-Literaten so richtig prickelnd.

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