Die RSV-Saison ist erst im Abklingen, aber schon jetzt steht fest: Die heurige vom Respiratorischen Synzytial-Virus ausgelöste Erkrankungswelle war mindestens so heftig wie 2022/23 und auch wie in den Jahren vor der Coronapandemie. Das bestätigt Bernhard Resch von der Abteilung für Neonatologie der MedUni Graz: „Wir hatten im Prinzip einen zeitlichen Ablauf wie vor Covid-19, aber sehr, sehr viele Aufnahmen und Zuweisungen auf die Kinderintensivstation.“
Baby verstorben
Eine RSV-Saison, mindestens so heftig wie die vorige
Bei gesunden Erwachsenen wird RSV oft als „Erkältungsvirus“ wahrgenommen, für ältere Menschen und vor allem für Säuglinge kann eine Infektion lebensbedrohlich verlaufen. In Wien ist ein sieben Monate altes Baby verstorben.
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